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Niedersachsen Blitz schlägt in Häuser ein – eine Frau kollabiert
Nachrichten Niedersachsen Blitz schlägt in Häuser ein – eine Frau kollabiert
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13:48 14.08.2019
Heftige Gewitter in Niedersachsen. Quelle: dpa
Aurich

Nach einem Gewitter über Ostfriesland haben drei Frauen einen Blitzeinschlag in ihre Häuser gut überstanden. Für die Frauen aus Berumbur im Kreis Aurich sei der laute Knall am Dienstagabend ein großer Schreck gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch. Die Frauen seien unverletzt geblieben, eine von ihnen sei aber kurzzeitig kollabiert. Vorsorglich seien jedoch ins Krankenhaus gebracht worden. Nach einer Untersuchung konnten sie die Klinik aber wieder verlassen.

Es habe erhebliche Schäden in drei Gebäuden gegeben. Steckdosen und Schalter seien „förmlich aus der Wand geflogen“, Hauptsicherungen der Stromzufuhr explodiert. Feuer habe es aber nicht gegeben. Es sei nicht unüblich, dass mehrere Häuser von einem Blitzeinschlag betroffen seien, wenn beispielsweise der Verteilerkasten getroffen werde, sagte der Sprecher. In diesem Fall stehe die Ursache aber noch nicht fest. Die Feuerwehr war mit sechs Löschfahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.

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Weiterer Blitzeinschlag in einem Betrieb in Groß Berßen

Auch rund 130 Kilometer weiter südlich schlug ein Blitz in ein Gebäude ein und verursachte größeren Schaden. Durch den Einschlag in einen landwirtschaftlichen Betrieb in Groß Berßen (Landkreis Emsland) wurden die komplette Elektrik und die elektronischen Steuerungseinrichtungen der Stallungen zerstört, wie ein Sprecher der Feuerwehr der Samtgemeinde Sögel mitteilte. Es habe sich Rauch gebildet, ein offenes Feuer sei aber nicht ausgebrochen, Bewohner und Tiere hätten keinen Schaden erlitten. Die Abdeckungen von Schaltkästen und Steuerungseinrichtungen seien aber regelrecht aufgeplatzt und teilweise verschmort.

Kurze Zeit vor dem Einsatz sei ein heftiges Gewitter mit Hagel und wolkenbruchartigen Regenfällen im Bereich Sögel/Berßen niedergegangen. Bei der Anfahrt zum Einsatz hätten mehrere Straßen unter Wasser gestanden. Die Feuerwehren seien mit 60 Leuten und neun Fahrzeugen vor Ort gewesen.

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Von dpa/lni

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