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Medien GZSZ-Schurke Wolfgang Bahro: Wollte zweimal hinschmeißen
Nachrichten Medien GZSZ-Schurke Wolfgang Bahro: Wollte zweimal hinschmeißen
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10:44 30.04.2019
ARCHIV - 29.01.2019, Berlin: Wolfgang Bahro ist zu Gast bei der Verleihung des B.Z.-Kulturpreises es in der Volksbühne. (zu dpa "«GZSZ»-Schurke Wolfgang Bahro dreht auch mit gebrochenem Zeh weiter" vom 23.02.2019) Foto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: dpa
Berlin

Seit 1993 mimt Wolfgang Bahro in der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) den Schurken Jo Gerner. Zweimal habe er in dieser Zeit hinschmeißen wollen, weil ihm das Drehbuch nicht gepasst habe, sagte der 58-Jährige der „Bild“-Zeitung.

So habe Jo Gerner seine damalige Freundin Barbara Graf erniedrigen sollen – „doch für mich ist Gerner kein Psychopath, der jemanden quält“. Am Ende habe er die Szenen zwar gedreht. „Aber seitdem habe ich beim Drehbuch ein gewisses Mitspracherecht“, berichtet der Schauspieler.

Sogar Frank-Walter Steinmeier erkannte den GZSZ-Schurken

Noch heute werde er sehr häufig privat als „Dr. Gerner“ angesprochen, berichtet der Schauspieler weiter. Sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier glaubte einmal, ihn zu kennen – weil er Bahros Gesicht häufig im Fernsehen gesehen hatte, kam es ihm so vertraut vor.

Am 30. April läuft eine Ausgabe von „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ in Spielfilmlänge – wie bereits in den vier Jahren zuvor einmal jährlich. Danach widmet RTL der Familie rund um Jo Gerner sogar eine eigene Sendung: „Der Gerner Clan“.

Von RND/dpa