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Medien Erste Galaxy Folds verschickt: Tester berichten von Display-Schäden
Nachrichten Medien Erste Galaxy Folds verschickt: Tester berichten von Display-Schäden
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10:19 18.04.2019
So sollte das Galaxy Fold im Normalfall funktionieren. Quelle: Till Simon Nagel/dpa
London

Das Samsungs Galaxy Fold soll der Beginn einer ganz neuen Smartphone-Klasse sein. Kein Smartphone, aber mehr als ein reines Tablet. Und Zusammenfalten kann man das Ganze auch. Doch dafür wird der stolze Preis von rund 2000 Euro fällig. Wer bereit ist, den zu bezahlen, erwartet ein tadelloses Produkt. Die Frage ist also: Wie gut funktionieren die Falthandys, die Samsung und Huawei auf den Markt bringen?

Lesen Sie hier:
Nach dem Falt-Handy: Wie sieht die Zukunft der Smartphones aus?

Samsung ist seinem Konkurrenten Huawei zuvor gekommen und hat diese Woche das Serienmodell des Galaxy Fold vorgestellt.

Verschiedene Portale bekamen das Gerät vorab zum Testen zugeschickt – und berichten nun teilweise über große Probleme. „Mein Samsung Galaxy Fold Bildschirm war nach nur einem Tag kaputt“, schreibt beispielsweise ein „The Verge“-Reporter.

Er ist nicht der einzige, der Probleme mit dem teuren Smartphone hat. Auch ein Reporter von CNBC berichtet beispielsweise von Störungen.

Samsung: Schutzschicht nicht entfernen

Ein Grund für die Ausfälle: Die Geräte scheinen Probleme zu bekommen, wenn man eine Schutzschicht vom Bildschirm entfernt – wie es einige der Journalisten fälschlicherweise taten. Da Smartphones beim Neukauf in der Regel aber auf diese Weise geschützt sind, ist das auch ein naheliegende Annahme.

Das Hauptdisplay des Galaxy Fold sei durch eine Schutzschicht geschützt, die Teil der Displaystruktur sei, teilte Samsung in einem Statement, über das mehrer Medien berichten, mit. Sie solle das Display vor Kratzern schützen. „Das Entfernen der Schutzschicht oder das Hinzufügen von Klebstoffen zum Hauptdisplay kann zu Schäden führen.“ Man werde sicherstellen, dass die Kunden klar darüber informiert werden, so Samsung.

Doch das Entfernen der Schutzschicht erklärt nicht alle der Probleme. Denn einige der Bildschirme fingen beispielsweise auch an, zu blinken. Man werde die Exemplare gründlich untersuchen, um die Ursache zu ermitteln, sagte Samsung.

Von RND/asu

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