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Nachrichten Medien & TV Was macht Apex Legends anders als Fortnite?
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12:06 27.02.2019
SCREENSHOT - Fortnite war lange Zeit der Battle-Royale-Champion. Doch jetzt gibt’s einen neuen in der Stadt: Apex Legends überrascht die Gaming-Szene. Sowohl zahlreiche Spieler als auch Zuschauer kann der neue Shooter von EA für sich gewinnen. Bei Twitch wird Apex Legends im Schnitt jetzt schon häufiger gesehen, als Fortnite. Quelle: dpa-tmn
Hannover

„Ninja“ ist eigentlich mit Fortnite berühmt geworden. Der Streamer, der mit bürgerlichem Namen Richard Tyler Blevins heißt, gehört zu den erfolgreichsten Streamern der Welt. Doch Ninja hat, so scheint es, ein neues Lieblingsspiel gefunden: Apex Legends. Und er ist nicht der einzige.

Apex Legends vs Fortnite

Wochenlang führte an Fortnite kein Weg vorbei. Das Battle-Royale-Game war überall – und andere Spiele-Entwickler bekamen schon den „Fortnite-Effekt“ zu spüren. Doch EA Games scheint nun mit Apex Legends ein Überraschungshit gelungen – und vielleicht auch ein Befreiungsschlag. Bereits nach einer Woche hatte der Online-Shooter 25 Millionen Spieler. Worum geht es?

Was ist Apex Legends und Battle Royale?

Apex Legends ist ein Online-Ego-Shooter mit Battle Royale Modus und reiht sich damit in die gleiche Sparte wie Fortnite ein. Darum ist Apex Legends auch ein direkter und vergleichbarer Konkurrent zu Fortnite. Beim Battle Royale Modus kämpfen mehrere Spieler auf einer Karte um den ersten Platz, während sich der spielbare Bereich der Karte im weiteren Spielverlauf zunehmend verkleinert. Die Spieler, zu Beginn noch auf einer weiten Spielkarte verteilt, werden so gezwungen, früher oder später aneinander zu geraten und sich zu bekämpfen.

Die Besonderheit: Jeder Spieler startet ganz und gar ohne Ausrüstung. Waffen, Medipacks und mehr müssen in der Spielwelt gesammelt werden. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der übliche Verlauf einer Partie Battle Royale sieht demnach wie folgt aus: Man springt mit seinen Gegenspielern aus der Luft und sucht sich ein schönes Plätzchen auf der Karte zum Landen. Dort sucht man nach guter Ausrüstung bis man früher oder später von einem Gegenspieler ausgeschaltet wird oder selber der letzte Überlebende ist.

Warum ist Apex Legends angeblich besser als Fortnite?

Taktische Tiefe, kein ablenkender Bau-Modus, Jumpmaster und noch einiges mehr machen den Unterschied von Apex Legends zu anderen Battle-Royale Shootern wie Fortnite oder PUBG aus. Die

Apex Legends führt den Jumpmaster ein

Den größten Unterschied macht der Jumpmaster. In Apex Legends einigen sich alle Spieler eines Teams auf ein Ziel und der Jumpmaster sorgt dafür, dass alle dort ankommen. Bei Fortnite ist das beispielsweise noch jedem Spieler selbst überlassen – eine Funktion vom Spiel gab es nicht.

Apex Legends führt Respawns ein

Respawns innerhalb eines Matches gab es vor Apex Legends ebenfalls nicht bei Battle-Royale-Games. Wer beispielsweise in Fortnite keine Lebenspunkte mehr hat, liegt zunächst am Boden. Schafft es ein Spielkamerad dann nicht rechtzeitig zur Hilfe zu eilen, scheidet man aus der Runde aus und muss sich ein neues Match suchen. Die Folge sind nervige Ladezeiten.

Wenn es einen Spieler bei Apex Legends erwischt, kann dieser selbst nach dem virtuellen Tod wieder ins Spiel einsteigen. Die Teamkameraden müssen das Abzeichen nur zu einem sogenannte Respawn-Beacon bringen. Das fördert Teamplay.

Mehr taktische Tiefe in Apex Legends

In Apex Legends spielen 60 Gegner auf einer kleineren Karte, das Sammeln von Waffen und Upgrades fällt somit einfacher aus und das Upgrade-System ist stark entschlackt.

Zudem sorgt der Einsatz von Heldenfähigkeiten der Legenden für mehr spielerischen Tiefgang. Wird ein Gegenspieler eliminiert, muss das eigene Team zunächst abwarten und beobachten, wie das Gegnerteam reagiert, bevor der eliminierte Gegner nach nützlichen Gegenständen durchsucht werden kann.

Kein Baumodus – In Apex Legends wird nur geschossen und gesammelt

In Fortnite ist es ein elementarer Bestandteil des Spielprinzips: Die ikonische Spitzhacke ist das Standardwerkzeug des Battle-Royale Shooters. Je bessere Ressourcen man sammelt, desto stabilere Konstruktionen kann man bauen (Metall ist stabiler als Stein, Stein ist stabiler als Holz).

Apex Legends legt den Schwerpunkt jedoch konsequent aufs Sammeln und Schießen. Ein Baumodus gibt es nicht. Das Konzept von Battle-Royale in Ego-Shooter Perspektive, mehr taktischem Tiefgang und Helden wie in Overwatch scheint bei den Spielern und Zuschauern jedenfalls besser anzukommen, als die Hybride aus Shooter und Baus-Simulator.

Apex Legends geht bei Twitch durch die Decke

Auf dem Streaming Portal Twitch konnte sich Apex Legends bisher ganze 10 Tage in Folge gegen Fortnite durchsetzen. Wie Gamestar berichtet, befindet sich Twitch regelrecht im Apex Legends Rausch.

486.000 Zuschauern hatte Apex Legends dort allein am Erscheinungstag. Im Schnitt kommt der Fortnite-Konkurrent derzeit auf knapp 270.000 Zuschauer. Zum Vergleich: Fortnite lag in den letzten 30 Tagen bei knapp über 119.000 Zuschauern.

Der Höchstwert liegt momentan noch bei 670.000 Zuschauern. Ob die Marke geknackt wird, bleibt abzuwarten. Seit Release steigen die Zuschauerzahlen jedenfalls noch immer weiter an.

Von tr/RND

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