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Medien & TV Vorerst kein einheitlicher Start für "Tagesthemen"
Nachrichten Medien & TV Vorerst kein einheitlicher Start für "Tagesthemen"
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11:35 08.12.2009
„Tagesthemen“-Moderatoren Tom Buhrow und Caren Miosga.
„Tagesthemen“-Moderatoren Tom Buhrow und Caren Miosga. Quelle: ddp/Archiv
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ARD-Programmdirektor Volker Herres rechnet nicht mit einer raschen Lösung für die wechselnden Anfangszeiten der „Tagesthemen“. „Im Moment“ sehe er dafür „keine Chance, ohne andere Programme zu beschädigen“, sagte er der Nachrichtenagentur ddp in München. „Das bleibt ein Ziel, sobald sich die Gelegenheit ergibt.“ Es dürfe aber nicht sein, „dass man ein Manko beseitigt und damit andere Wunden aufreißt“, sagte Herres mit Blick auf die innerhalb der ARD bereits wiederholt geforderte Vereinheitlichung der Anfangszeiten von Montag bis Donnerstag.

„Die ’Tagesthemen’ kommen am Mittwoch später, weil ’Hart aber fair’ dort liegt, und die Sendung ist dort sehr erfolgreich. Wenn es mal passt, wird man das begradigen“, kündigte Herres an. Das Polit-Talkmagazin von Frank Plasberg läuft mittwochs zwischen 21.45 Uhr und 23.00 Uhr im Ersten.

Zuletzt hatte der Zweite Chefredakteur von ARD aktuell, Thomas Hinrichs, Ende November kritisiert, dass die ARD-Intendanten noch keine Lösung für dieses Thema gefunden hätten. Das Thema erscheine manchen offenbar weniger dringlich, weil der Marktanteil der Sendung von 10,5 Prozent in 2008 in diesem Jahr auf durchschnittlich 10,8 gestiegen sei. Einheitliche Anfangszeiten seien jedoch für eine Nachrichtensendung ein Wert an sich, sagte Hinrichs. „Die ARD arbeitet daran, aber das dauert. Und für meinen Geschmack dauert es zu lange“, hatte er gemahnt.

ddp