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Medien & TV „Jeder Tag ist anders“: Das erleben junge Journalisten bei Madsack
Nachrichten Medien & TV „Jeder Tag ist anders“: Das erleben junge Journalisten bei Madsack
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18:53 15.02.2020
Für die Neue Presse in Hannover ist Volontärin Cecilia schon in Untergrund abgetaucht – in einen ehemaligen Atomschutzbunker. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Ansgar lässt nicht locker. Er bohrt noch mal nach bei dem Mitarbeiter der EU-Kommission. Es geht um Google und Facebook und die Frage, ob es Europa eigentlich mit den Internet-Giganten aufnehmen kann. Ansgar Nehls ist zu der Zeit Volontär bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung mit Hauptsitz in Potsdam, eine von 15 regionalen Tageszeitungen der Madsack Mediengruppe. Er ist mit gut 20 Volontärskolleginnen und -kollegen von Madsack in Brüssel, um zu verstehen, wie die Europäische Union tickt.

Das war nur eine Station von vielen auf seinem Weg zum Redakteur. Ansgar war auch als #MAZWahlreporter wochenlang durch halb Brandenburg gereist, um zu berichten. Von Marktplätzen, über Kitas, Pflege, mangelnde Infrastruktur oder nachhaltige Landwirtschaft, hat Interviews geführt, Reportagen geschrieben, gefilmt, fotografiert, auf Facebook und Twitter gepostet. Das, was alle rund 50 Madsack-Volontäre lernen und beherrschen sollen.

Abtauchen im Atom-Bunker in Hannover

So wie Cecelia Spohn. Die Volontärin der  Neuen Presse in Hannover ist abgetaucht in die Unterwelt. Ihre Reportage führte sie in einen Atomschutzbunker in Hannover. Sie beschreibt, wie beklemmend diese Räume sind, wie sich die Menschen im Zweiten Weltkrieg in diesen Räumen gefühlt haben müssen. „Wie in einer Zeitkapsel“, sagt sie. Ihre Fotos und ein mit dem Smartphone gedrehtes Video veranschaulichen die Trostlosigkeit des Schutzgewölbes.

Bei ihrer Arbeit erleben die jungen Journalisten jeden Tag neue Situationen und bekommen Einblick in Orte, die normalerweise nicht zugänglich sind –wie hier im Atomschutzbunker in Hannover. Quelle: Frank Wilde

Ganz nah dran an der Kieler Landwirtschaft

Laura Treffenfeld ist für einen multimedialen Report unterwegs. Gemeinsam mit ihren Volontärskollegen von den Kieler Nachrichten beschreibt sie junge Bauern, die der industriellen Landwirtschaft abgeschworen haben. Wie funktioniert nachhaltiger Anbau, wie artgerechte Haltung von Schweinen, Kühen und Geflügel, wenn man damit Geld verdienen will. Und wie hilft die Digitalisierung dabei.

 „Jeder Tag ist anders“

Als Journalisten lernen die drei Menschen, Orte, Milieus kennen, denen sie sonst niemals so nah gekommen wären. Cecelia sagt: „Der Beruf als Journalistin ist für mich genau der Richtige, weil jeder Tag anders ist. Die Begegnungen mit so vielen unterschiedlichen Menschen, die Einblicke in ihr Leben und Besuche von besonderen Orten bringen Spannung in den Alltag."

Ähnlich sieht es Laura: „Ich treffe beinahe täglich Menschen, die ein spezielles Wissen haben, in ihrem Bereich Experten sind oder sich für ein Projekt besonders einsetzten. Dadurch, dass sie mir davon erzählen, kann ich nicht nur anderen von ihrer Passion berichten, sondern lerne auch selbst immer wieder dazu.“

Das bietet das Volo bei Madsack

Madsack sucht aktuell junge Leute, die Lust haben, Journalist zu werden. Die vergütete Ausbildung zum Redakteur startet mit einem einmonatigen Grundlagen-Kurs am Madsack Medien Campus in Hannover: Nachrichten schreiben, Reportage, Interviewtechnik, Social Media, Foto, Video und vieles mehr lernen die Volontäre von versierten Profis. Anschließend wechseln die Aspiranten in ihre Stammredaktion bei einem der Madsack-Titel. Im Rahmen der zweijährigen Ausbildung sammeln zudem im RedaktionsNetzwerk Deutschland, bei sportbuzzer.de oder deine-tierwelt.de Erfahrungen.

Noch mehr Einblicke

Wer mehr über das Volontariat bei Madsack erfahren will, bekommt  hier ein paar Einblicke von den aktuellen Madsack-Volontären. Weitere Infos gibt es hier.

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