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Medien & TV Vernetztes Auto: Telekom greift auf Chinas Straßen an
Nachrichten Medien & TV Vernetztes Auto: Telekom greift auf Chinas Straßen an
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17:02 11.10.2014
Auf dem größten Automarkt der Welt in China locken Profite mit vernetzten Fahrzeugen.
Auf dem größten Automarkt der Welt in China locken Profite mit vernetzten Fahrzeugen. Quelle: Friso Gentsch/Volkswagen
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Bonn/Berlin

o.

In das gemeinsame Unternehmen bringt der Bonner Konzern sein Wissen im Bereich Telematik ein, der chinesische Partner steuert digitale Dienste über sein Mobilfunknetz bei. Es soll 2015 an den Start gehen.

Reinhard Clemens, Telekom-Vorstand und Chef der Großkundensparte T-Systems, sprach von einer "hohen strategischen" Bedeutung der Partnerschaft. "Das vernetzte Auto gehört zu den Wachstumsfeldern der Deutschen Telekom", erklärte er. Neben dem mobilen Datengeschäft hatte der Vorstand bereits vor vier Jahren Medizin, Energie und Automobil als zukunftsträchtige Bereiche identifiziert.

"Wir wollen Google nicht das Feld überlassen", sagte Clemens der "Süddeutschen Zeitung" über die neue Allianz mit China Mobile. Dabei versuchen die Bonner, auf dem größten Automarkt der Welt Fuß zu fassen. Im vergangenen Jahr fuhren 137 Millionen Fahrzeuge auf Chinas Straßen.

Sicherheits-, Unterhaltungs- und Informationssysteme werden dabei immer wichtiger. Man könne davon ausgehen, dass in vier Jahren die Zahl der vernetzten Autos von mehr als drei Millionen auf 68 Millionen ansteigen werde, heißt es bei der Telekom.

Nach Angaben eines Sprechers von T-Systems befinden sich derzeit weltweit 800 000 Pkw und Nutzfahrzeuge auf der Plattform der Telekom für das vernetzte Auto. Diese ist die zentrale Schaltstelle, über welche die Daten im Auto empfangen, verarbeitet und gesendet werden.

Alle neuen Fahrzeuge von Mercedes beispielsweise werden inzwischen mit einer SIM-Karte ausgerüstet. Bei Oberklasse-Modellen von BMW kommt ein Hotspot zum Einsatz. Genutzt werde die Plattform aber nicht nur von privaten, sondern auch von gewerblichen Kunden wie Speditionen oder Autoverleihern.

dpa