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Medien & TV Topmodel-Favoritin Marie (19): "Ich will gewinnen!"
Nachrichten Medien & TV Topmodel-Favoritin Marie (19): "Ich will gewinnen!"
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21:01 19.05.2009
Fröhlich, aber ehrgeizig: Marie Nasemann.
Fröhlich, aber ehrgeizig: Marie Nasemann. Quelle: Pro7/Ralf Jürgens/Oliver S./Micah Smith
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VON VERENA KOLL

Glückwunsch, Sie sind in Heidi Klums Topmodel-Finale.
Und schon sehr nervös deswegen (lacht).

Wie bereiten Sie sich vor?
Ich habe zuletzt regelmäßig Sport gemacht, noch ein bisschen Laufstegtraining gehabt. Ich hoffe, das reicht.

Sie gelten doch als Favoritin.
Das heißt aber ja nichts. Ich glaube, Rolf findet mich gut…

…Juror Rolf Scheider.
Peyman mag Mandy…

…Juror Peyman Amin.
Aber Heidi Klum kann ich einfach nicht durchschauen.

Helfen Sie mir, das Ergebnis zu durchschauen. Angeblich soll es eine Verabredung zwischen Ihnen und Pro7 geben, derzufolge Sie nicht gewinnen wollen, weil Sie das an Pro7 bände. Sie wollten aber vertraglich frei bleiben.
Die Geschichte kenne ich, die hat sich irgendwie verselbstständigt. Ich möchte aber klarstellen: Sie stimmt nicht. Wir haben alle den gleichen Vertrag mit Pro7 unterschrieben, und zwar schon zu Beginn der Sendung. Ich bin also vertraglich längst gebunden. Daher kann ich nur betonen: Ich will auf jeden Fall gewinnen.

Warum eigentlich? Was finden Sie so toll am Modeln?
Das Reisen (lacht).

Aha, der Job ist also nur Mittel zum Zweck.
Na ja, ich liebe es auch, einzukaufen, ich liebe schöne Klamotten, und es macht mir Spaß, schöne Designer-Kleidung zu präsentieren. Aber das Reisen hat es mir eben besonders angetan. Dauernd Koffer packen, von einem Flughafen zum nächsten hetzen, ist zwar lästig, aber selbst das macht mir Spaß. Und wenn man an einer besonders schönen Location gebucht ist, kann man einen Tag dranhängen und sich alles ansehen. Ich liebe das, ich bin Kulturfreak, ich besuche gern Ausstellungen.


Auch während der Zeit der Topmodel-Show?
Ja, da hatten wir in Los Angeles manchmal ein bisschen Zeit für uns, wir waren zusammen am Meer und shoppen am Rodeo Drive. Und ich habe mir auch zwei Museen angeschaut – das County Museum of Modern Art und ein zweites, an dessen Namen ich mich nicht erinnere. Ach ja, und eine hübsche Foto-Gallerie habe ich gefunden. Die war auch toll.

Mit den Konkurrentinnen haben Sie in Los Angeles gewohnt, Foto-Shootings gab es unter anderem auf Hawaii und in Singapur. Wo hat es Ihnen am besten gefallen?
In Singapur. Ich war noch nie in der Ecke gewesen, und es war absolut eindrucksvoll. Dass einen Klima so müde machen kann, hätte ich nicht gedacht.

Was Sie da beschreiben, ist kein alltägliches Leben. Keine Angst vorm Abheben?
Nein, zum einen google ich mich nicht selbst, ich glaube, von so etwas hebt man ab. Und dann halten mich meine Familie und Freunde am Boden. Ich bin zwar gern unterwegs, aber ich kehre immer gern zurück zu ihnen. Und sie sagen, ich sei normal geblieben, auch wenn sie jetzt manchmal fotografieren müssen, weil sich ein Mädchen mit mir ablichten lassen will.

Sind Ihre Freunde morgen beim Finale in Köln dabei?
Freunde, Familie – 60 Leute.

Warum sollten Sie gewinnen?
Mandy kann super laufen, Sara ist von ihrer Art her sympathisch. Aber ich bin von den Fotos her am Wandelbarsten.

TV-Tipp:
Pro 7: Germany‘s Next Topmodel – Finale. Donnerstag, 21. Mai: 20.15 Uhr.