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Medien & TV Stefan Raab darf Grand Prix vielleicht nicht moderieren
Nachrichten Medien & TV Stefan Raab darf Grand Prix vielleicht nicht moderieren
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14:51 03.02.2011
DARF ER ODER DARF ER NICHT? Stefan Raab während der Show "Unser Song für Deutschland".
DARF ER ODER DARF ER NICHT? Stefan Raab während der Show "Unser Song für Deutschland". Quelle: dpa
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Köln. Die Regeln des internationalen Sängerstreits besagen, dass der jeweilige Moderator nicht auch gleichzeitig an einem Song beteiligt sein darf. Es könnte aber sein, dass Lena Meyer-Landrut mit einem Lied antritt, das sie gemeinsam mit Raab geschrieben hat. Der Titel heißt "What Happened to Me" und wurde am Montag ins Finale des Vorentscheids "Unser Song für Deutschland" gewählt. Raab trug es am Donnerstag mit Fassung. "Ja, diese Regelung war mir seit Dezember bekannt", teilte er der dpa mit. "Egal wie es kommen wird, ob ich als Moderator oder Komponist dabei bin, ich freue mich auf die Aufgabe, die dann auf mich wartet. Man muss im Leben flexibel sein." Nach derzeitiger Planung soll Raab den Grand Prix gemeinsam mit der Komikerin Anke Engelke (45) und "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers (35) moderieren. Lena (19) steht als Sängerin für Deutschland bereits fest, ihr Lied wird aber noch gesucht. Bei der ersten Sendung von "Unser Song für Deutschland" war Raab außer mit "What Happened to Me" auch noch mit einem anderen Song namens "That Again" im Rennen, der aber bei den Zuschauern durchfiel. Gleichzeitig war er als Präsident der Jury aufgetreten, die die Titel zu bewerten hatte. "Sollte Lena tatsächlich mit einem eigenen Song, an dem Stefan Raab beteiligt war, in Düsseldorf antreten, werden wir für die Frage der Moderation natürlich eine entsprechende Lösung finden", teilte NDR-Sprecherin Iris Bents mit. "Im NDR war die Regel bekannt. Gleichwohl waren wir der Meinung, dass das Fernsehpublikum in "Unser Song für Deutschland" die Chance haben sollte, aus den besten Songs wählen zu können. Zu diesen gehören die Kompositionen von Lena und Stefan Raab." Welcher Song es wird, entscheidet sich am 18. Februar.

dpa