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Medien & TV Schwarz-Gelb will SPD-Medienholding DDVG beschränken
Nachrichten Medien & TV Schwarz-Gelb will SPD-Medienholding DDVG beschränken
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11:45 21.10.2009
CDU und FDP wollen die Medienbeteiligungen der SPD beschränken.
CDU und FDP wollen die Medienbeteiligungen der SPD beschränken. Quelle: Frank Wilde (Frank Wilde)
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Die „Financial Times Deutschland“ zitiert aus dem abschließenden Entwurf der Wirtschaftspolitiker von Union und FDP zum Koalitionsvertrag: „Wir stellen gemeinsam mit den Ländern die wirtschaftlichen Beteiligungen von Parteien an Rundfunksendern, Zeitungsverlagen und anderen meinungsbildenden Medienunternehmen auf den Prüfstand.“

Die SPD ist über die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) an zahlreichen Verlagen und Regionalzeitungen beteiligt, darunter das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH („Frankfurter Rundschau“) mit 40 Prozent und die Verlagsgesellschaft Madsack („Hannoversche Allgemeine“, „Neue Presse“) mit rund 23,1 Prozent. Die SPD ist die einzige Partei in Deutschland, die über größere Medienbeteiligungen verfügt.

Die Holding hat dem Bericht zufolge im Geschäftsjahr 2008 einen Gewinnrückgang von knapp zehn Prozent und ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 15,5 Millionen Euro verzeichnet. Aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2007 seien 11,4 Millionen Euro an die Gesellschafterin SPD ausgeschüttet worden.

ddp