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Medien & TV Rauchen schadet Ihrer Fernsehserie – In „Stranger Things“ soll weniger gequalmt werden
Nachrichten Medien & TV Rauchen schadet Ihrer Fernsehserie – In „Stranger Things“ soll weniger gequalmt werden
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17:15 04.07.2019
Immer einen Stengel am Glimmen: Sheriff Jim Hopper(David Harbour) mit der von ihm heimlich verehrten Joyce Byers (Winona Ryder) in der als allzu verraucht diffamierten Serie „Stranger Things“. Quelle: picture alliance / Everett Colle
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Los Angeles

Die amerikanische Antirauchergruppe Truth Initiative beschäftigt sich mit den Darstellung von Zigarettenkonsum in Fernsehserien. Vernichtende Botschaft für Netflix im Truth-Initiatiove-Bericht: In den Eigenproduktionen des Streamingdienstes werde deutlich mehr geraucht als in Serien der Network- und Kabelkonkurrenz. Das berichtete das Branchenblatt „Variety“.

Geraucht wird vor allem in der Serie „Stranger Things

Schlimmstes Beispiel sei die sich an ein vornehmlich jugendliches Publikum richtende Science-Fiction-Serie „Stranger Things“, deren dritte Staffel seit Donnerstag, 4. Juli, bei Netflix streambar ist. Daraufhin versicherte Netflix, das Rauchen in seinen eigenen Filmen und Serien mit TV-14- respektive PG-13-Freigabe einzuschränken. Zugelassen seinen die Glimmstengel nur noch „aus Gründen der historischen oder faktischen Akkuratheit“.

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Mit dieser Einschränkung dürfte Sheriff Hopper in „Stranger Things“ allerdings weiterhin unbehelligt seine Fluppe rauchen. Die Serie spielt in den Achtzigerjahren, da galt Zigarettenkonsum noch als unabdingbar für Coolness.

Von RND/big