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Nachrichten Medien & TV RTL schickt alle CSI-Ermittler gemeinsam auf Verbrecherjagd
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08:58 23.11.2010
Horatio Caines (David Caruso, links) Amtshilfegesuch bringt den Tatort-Experten Dr. Ray Langston (Laurence Fishburne) von Las Vegas nach Miami.
Horatio Caines (David Caruso, links) Amtshilfegesuch bringt den Tatort-Experten Dr. Ray Langston (Laurence Fishburne) von Las Vegas nach Miami. Quelle: RTL
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Drei Serien, drei Ermittler: Die Krimiserien „CSI: Miami“ und „CSI: Den Tätern auf der Spur“ sind normalerweise bei RTL zu sehen. „CSI: New York“ ist beim Schwestersender VOX beheimatet. Jetzt machen die Ermittler, Horatio Caine (David Caruso, Miami), Dr. Raymond Langston (Laurence Fishburne, Las Vegas) und Mac Tylor (Gary Sinise, New York), erstmals gemeinsame Sache in einem sogenannten „CSI Triple Crossover“, das RTL am heutigen Dienstag in drei Stunden Länge zeigt.

Die Geschichte beginnt in Florida mit einem Amtshilfeersuchen. In den Everglades wird ein Bein mit einem großen Schmetterlingstattoo gefunden. Caine, in Miami ansässig, bittet seinen Kollegen Dr. Langston aus Las Vegas um Unterstützung. Denn die DNA-Analyse hatte ergeben, dass es sich um den Überrest einer vermissten jungen Frau aus Las Vegas handelt. Die Hinweise deuten auf einen groß angelegten Menschenhändlerring. Die Spuren führen Langston zu seinem Kollegen Mac Taylor nach New York. Langston stellt fest, dass es eine Verbindung zu der dort ebenfalls vermissten Madeline Briggs gibt. Doch ist sie als Opfer oder als Täterin einzustufen?

Die CSI-Produktionen haben seit Längerem ihr Stammpublikum und gehören zu den erfolgreichsten US-Serien im deutschen Fernsehen. Produzent Jerry Bruckheimer („Fluch der Karibik“) ist der Vater des internationalen „CSI“-Erfolgs. Er begann im Jahr 2000 mit der Serie „CSI: Den Tätern auf der Spur“ und brachte frischen Wind ins Krimi-Genre, indem die Kamerafahrten computergeneriert, die Rückblenden zu den Tatorten dramatisch mit hoher Realitätsnähe inszeniert wurden und die Ermittler in hochmodernen Kommandozentralen ihre Recherchen aufnahmen. „CSI: Miami“ folgte 2002, zwei Jahre später „CSI: New York“. Die Idee für das „Crossover“, das alle CSI-Helden in einem Fall zusammenführt, wird Darsteller David Caruso zugeschrieben.

Der einzige Darsteller, der heute in allen drei Folgen auf allen Schauplätzen mit von der Partie ist, ist Laurence Fishburne („Matrix“) – ein schweißtreibender Einstand für den Nachfolger von William Petersen in seiner ersten „CSI“-Staffel. Trotz guter Vorbereitung lief offenbar nicht alles nach Plan, berichtete die Programmillustrierte „TV Digital“. So scheiterte eine Szene, in der Langston mit dem Helikopter in New York landen sollte, wegen eines Flugverbots – Präsident Obama war gerade bei den Vereinten Nationen zu Besuch.

„Die Idee ist einfach phantastisch“, sagt Schauspieler Gary Sinise über das TV-Experiment. „Es ist wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte des Fernsehens, dass sich eine Handlung über drei verschiedene Serien hinweg abspielt und deren Darsteller sich dabei über den Weg laufen.“

Die originelle Serienidee ist jedoch nicht nur ein reiner Gag für CSI-Darsteller und -Fans zu verstehen. In den USA lief die spezielle Dreierfolge in einer Woche, in der Millionen US-Bürger dazu aufgerufen waren, ein Fernseh-Tagebuch zu führen. In den USA gibt es viermal im Jahr diese spezielle Form der Quotenermittlung, traditionell überraschen die Serienmacher dann mit speziellen Einfällen, um eine besonders gute Quote zu erzielen.

dpa/meme