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Medien & TV Pay-TV-Anbieter steigern Umsätze um 14 Prozent
Nachrichten Medien & TV Pay-TV-Anbieter steigern Umsätze um 14 Prozent
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16:52 25.07.2019
Zugang zu allen Inhalten, jederzeit: Pro7/Sat.1-Managerin Nicole Agudo Berbel sieht Wachstum in der Zahl der Pay-TV- und Streamingdienstabonnenten. Quelle: picture-alliance / Sven Simon
München

Die Werbeeinnahmen der Fernsehsender sind weiter unter Druck – aber Pay-TV läuft gut. Wie der Verband Privater Medien (Vaunet) in München mitteilte, stiegen die PayTV- und Video-on-Demand-Umsätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 4 Milliarden Euro. Für 2019 erwartet der Verband einen weiteren Anstieg auf 4,5 Milliarden Euro.

Aktuell sind in Deutschland 108 Pay-TV-Programme abrufbar

Die Nachfrage nach hochwertigen Programmen und die Zahlungsbereitschaft stiegen, sagte Vaunet-Geschäftsführer Frank Giersberg. „Wir rechnen daher für Pay-TV und Streaming im gesamten deutschsprachigen Raum mit weiterem Wachstum.“ Die Zahl der Pay-TV-Abonnenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz kletterte im vergangenen Jahr auf 8,8 Millionen und dürfte im laufenden Jahr auf rund 9 Millionen Abonnenten zulegen.

Aktuell sind in Deutschland 108 Pay-TV-Programme abonnierbar. Der durchschnittliche Zuschauermarktanteil lag bei 3 Prozent. Die größten Pay-TV-Plattformen sind Sky Deutschland, Vodafone GigaTV, Unitymedia und MagentaTV. Daneben konkurrieren auch Streamingdienste und Plattformen wie Amazon, Netflix, Joyn, TV Now und Zattoo um Zeit und Geld der Zuschauer. Zudem drängen Konzerne wie Disney und Apple neu auf diesen Markt.

Sky-Chef Enßlin: Kunden wollen jederzeit auf alles zugreifen können

RTL-Deutschland-Geschäftsführer Jan Wachtel zeigte sich „fest davon überzeugt, dass der VoD-Markt in der Mitte der Gesellschaft ankommt“. Mit TV Now sehe sich RTL „als Local Hero unter den Streaming-Anbietern“. Pro7/Sat.1-Managerin Nicole Agudo Berbel sagte, die Zahl der Pay-TV-Abonnenten wachse, ebenso der Abruf über die Streamingplattform Joyn. Sky-Deutschland-Geschäftsführer Holger Enßlin sagte: „Kunden wollen heute Zugang zu allen Inhalten auf allen Plattformen zu jeder Zeit.“

Von Roland Losch

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