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Medien & TV Neues "Spiegel"-Gebäude in Hamburg
Nachrichten Medien & TV Neues "Spiegel"-Gebäude in Hamburg
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17:26 25.11.2008
Spiegel-Neubau in Hamburg als Modell.
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Gemeinsam mit Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und einem Vertreter der Immobilien-Firma Robert Vogel legte „Spiegel“-Geschäftsführer Ove Saffe den Grundstein für den 14- stöckigen Glaspalast. Das auf einem sturmflutsicheren Sockel ruhende Gebäude bietet eine Bruttogeschossfläche von 30 000 Quadratmetern. In ihm will die Verlags-Gruppe all ihre Aktivitäten von Print über TV bis Online vereinen. Der vom „Spiegel“ gemietete und unter Umwelt- Aspekten geplante Bau soll bis Ende 2010 fertig werden und Platz für rund 1200 Mitarbeiter bieten.

„Dass der ’Spiegel’ in Hamburg baut, ist auch ein Bekenntnis zum Medienstandort Hamburg, zu seinen Chancen und Perspektiven“, sagte Saffe im Hinblick auf vorangegangene Diskussionen um einen Umzug nach Berlin. „Der ’Spiegel’ bleibt in Hamburg - und wahrt damit auch jene Distanz gegenüber dem Hauptstadtbetrieb, die ihn seit nun 61 Jahren auszeichnet.“ Auch Hamburgs Bürgermeister von Beust wertete den Neubau als wichtiges Signal für den Medienstandort Hamburg, der sich im „freundschaftlichen Wettbewerb“ mit anderen Standorten befinde.

Saffe verwies darauf, dass die unterschiedlichen Unternehmensteile des Verlags bislang auf mehrere Standorte in der Hansestadt verteilt sind. „Zurzeit also ist die Kommunikation, die Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen unseren Mitarbeitern nicht optimal möglich. Das ändern wir.“ Mit Blick auf die Historie des Bauplatzes an der Ericusspitze - hier stand in früheren Jahrhunderten eine Befestigungsanlage - sagte Saffe: „Das ’Sturmgeschütz der Demokratie’ dort anzusiedeln, wo einst eine Festung stand - das ist eine Idee, die mir gut gefällt.“

Der „Spiegel“-Geschäftsführer betonte, dass bei der Planung des Neubaus durch das dänische Architekturbüro Henning Larsen Architects höchste Anforderungen an die Umweltverträglichkeit gestellt worden seien. Dazu gehöre die Nutzung von Geothermie, dreifach verglasten Fenstern und temperaturausgleichenden Wasserrohren. All das trage dazu bei, dass der Primärenergieverbrauch bei weniger als 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr liegen werde. „Heute beginnt also offiziell der Bau des ersten privaten sogenannten ’Green Buildings’ der Hafencity“, sagte Saffe vor den rund 300 Gästen - unter ihnen die Kinder des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein, Franziska und Jakob.

Das neue „Spiegel“-Gebäude wird auf der Ericusspitze, dem östlichen Eingang zur Hafencity, entstehen und gemeinsam mit dem Ericuscontor ein Ensemble bilden. Der Investitionsrahmen für beide Gebäude wird von dem Bauherren, dem Immobilienunternehmen Robert Vogel GmbH & Co KG, mit rund 180 Millionen Euro angegeben. Der „Spiegel“ mietet das neue wie schon das alte Gebäude von dem Unternehmen.

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