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Medien & TV Neue Gefahr für Millionen Android-Handys
Nachrichten Medien & TV Neue Gefahr für Millionen Android-Handys
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10:14 09.08.2016
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Bochum

Cyberkriminelle haben jetzt einen Weg gefunden, Ransomware und andere Schadprogramme auch ohne eine Interaktion des Anwenders auf das Gerät zu schleusen. Es genügt der Besuch einer manipulierten Webseite. Dadurch wird eine Drive-by-Infektion ausgeführt - die Schaddatei gelangt auf das Mobilgerät.

Im aktuellen G DATA Mobile Malware Report erklären die Experten den neuen Infektionsweg. Das Whitepaper ist online erhältlich. "Smartphones und Tablets sind bei Cyberkriminellen sehr beliebt und die Angriffe haben in diesem Jahr deutlich an Qualität gewonnen", erklärt Christian Geschkat, Produktmanager Mobile Solutions bei G DATA. "Nutzer müssen ihr Mobilgerät umfassend absichern und das Betriebssystem stets aktuell halten. So können die meisten Bedrohungen bereits im Ansatz vermieden werden."

Wie funktionieren Drive-by-Infektionen? Online-Kriminelle hacken Web-Server und stellen dort präparierte Seiten ein. Anschließend locken sie durch Spam-Mails oder Werbung Nutzer auf diese Seiten. So gelangt Schadsoftware unbemerkt auf das System. Die Infektion findet statt, ohne dass die Betroffenen etwas bemerken. Das Einschleusen der Schadsoftware wird durch Sicherheitslücken im Android-Betriebssystem ermöglicht.