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Medien & TV Mitfahrdienst Uber legt Widerspruch gegen Verbot ein
Nachrichten Medien & TV Mitfahrdienst Uber legt Widerspruch gegen Verbot ein
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17:54 24.07.2014
App des Fahrdienstvermittler «Uber». Quelle: Britta Pedersen
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Hamburg

Bei dem untersagten Service UberPOP können Privatpersonen ihre Dienste mit dem eigenen Auto anbieten, die Fahrer werden per Smartphone-App bestellt. Uber bietet auch einen Chauffeurdienst an.

Uber habe keine Genehmigung, Personen zu befördern und verstoße damit gegen das Gesetz, argumentierte die Verkehrsbehörde. Der Mitfahr-Service in Hamburg solle unverzüglich eingestellt werden. Uber kündigte aber bereits an, die Fahrten weiterhin anzubieten. Das könnte teuer werden: Es droht eine Strafe von jeweils 1000 Euro.

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Aus Sicht des Start-ups überschritten die Behörden ihre Befugnisse. "Uber wird sich selbst und sein Recht, in Hamburg Dienstleistungen anzubieten, verteidigen", sagte Europachef Pierre-Dimitri Gore-Coty.

Mitte Juni hatten Taxifahrer in ganz Europa mit Streiks und Protestfahrten gegen den Vormarsch von Uber und anderer App-Dienste demonstriert. Sie sehen einen unfairen Wettbewerb, weil die Konkurrenz aus dem Internet die gesetzlichen Regeln und zum Teil hohen Lizenzkosten für das Taxi-Gewerbe umgehe.

dpa