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Medien & TV Jeanette und Gildo Horn in der Jury
Nachrichten Medien & TV Jeanette und Gildo Horn in der Jury
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13:28 23.02.2009
In der Jury: "Schnuckelchen" Jeanette Quelle: ddp
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Beim Finale am 16. Mai in Moskau  entscheidet das Quintett gemeinsam mit den Zuschauern über die  Vergabe der Punkte aus Deutschland, wie der federführende NDR am  Montag in Hamburg mitteilte. Dabei fließen das Publikumsvotum und  die Meinung der Jury jeweils zu 50 Prozent in das Ergebnis ein.

Drei der frischgebackenen Jurymitglieder können selbst bereits  eine gewisse Grand-Prix-Erfahrung vorweisen. Guildo Horn vertrat  Deutschland beim Eurovision Song Contest 1998 in Birmingham und  landete mit dem Titel „Guildo hat Euch lieb“ auf dem siebten Platz.  Sängerin Jeanette Biedermann kam dagegen 1999 mit ihrer Debütsingle  „Das tut unheimlich weh“ ebensowenig über den nationalen  Vorentscheid hinaus wie „Scooter“ fünf Jahre später mit dem Song  „Jigga Jigga“.

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Mit der neuen Abstimmungsregel kommen im Eurovision Song Contest  erstmals seit Mitte 1990er wieder flächendeckend Jurys zum Einsatz,  um der musikalischen Qualität der Beiträge stärkeres Gewicht zu  verleihen. Ab 1996 war es teilweise den Ländern selbst überlassen  gewesen, ob sie ihre Punkte von einer Jury oder den Zuschauern  vergeben lassen wollten. Von 2002 an wurde der Sieger dann in einem  reinen Televoting-Verfahren bestimmt. In den vergangenen Jahren  hatte jedoch unter anderem das Abstimmungsverhalten osteuropäischer  Länder, die sich gegenseitig Punkte gaben, wiederholt für  Diskussionen gesorgt. So hatten die Organisatoren 2008 bereits für  die Halbfinals wieder Jurys eingeführt. afp