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Medien & TV Irans Polizeichef kritisiert Politiker wegen Facebook
Nachrichten Medien & TV Irans Polizeichef kritisiert Politiker wegen Facebook
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12:15 15.09.2013
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Teheran

n. Die sozialen Netzwerke blieben verboten und blockiert, so der Polizeichef.

Hintergrund der Kontroverse ist die Mitgliedschaft der neuen Politriege in sozialen Netzwerken. Unter anderem pflegt ein Vertrauter von Präsident Hassan Ruhani ein Twitter-Account in dessen Namen. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ist leidenschaftlicher Fan von Twitter und Facebook. Besonders umstritten waren die Glückwünsche Ruhanis und Sarifs via Twitter an Juden zu deren Neujahrsfest Rosch Haschana.

Die Gesetze diesbezüglich sind im Iran unklar. Zwar ist die Mitgliedschaft selbst in den beiden sozialen Netzwerken nicht offiziell verboten, aber die Benutzung eines geschlossenen sicheren Datentunnels wie VPN (Virtual Private Networks) schon. Da im Iran der Zugang zu Twitter und Facebook offiziell blockiert ist, geht dies aber nur über VPN - was die über 20 Millionen Mitglieder von Twitter und Facebook im Iran auch tun.

dpa