Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Medien & TV Hintergrund: Expertin rät bei Facebook an Schulen zur Vorsicht
Nachrichten Medien & TV Hintergrund: Expertin rät bei Facebook an Schulen zur Vorsicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:57 24.07.2013
Anzeige
Berlin

h. Facebook sollte nicht für die Organisation des Unterrichts benutzt werden, da nicht alle Schüler dort angemeldet sind, sagte Stefanie Rack von der EU-Initiative klicksafe der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. Bei Facebook gilt offiziell ein Mindestalter von 13 Jahren, das allerdings nicht überprüft wird.

Zudem verstoße es gegen das Datenschutzrecht, sensible schul- und personenbezogene Daten auf ausländischen Servern zu speichern. Dazu gehörten auch Diskussion über Hausaufgaben, Vertretungspläne oder gar Noten. Dennoch empfiehlt Rack Lehrern, im Unterricht über den Umgang mit Online-Netzwerken zu sprechen.

Gut überlegen sollten Lehrer sich dagegen, auf Facebook "Freundschaftseinladungen" ihrer Schüler anzunehmen. Die Rollen als Lehrer und Privatperson zu vermischen, könne kompliziert werden. Rack empfiehlt andere, speziell für die Organisation des Schulalltags entwickelte Werkzeuge, zum Beispiel die Plattform "Moodle".

dpa