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Medien & TV Heesters-Enkelin steigt beim "Großstadtrevier" ein
Nachrichten Medien & TV Heesters-Enkelin steigt beim "Großstadtrevier" ein
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13:50 18.09.2009
Saskia Fischer
Saskia Fischer Quelle: ddp
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Von der Schwangerschaft werden die Zuschauer allerdings nichts bemerken, weil der Großteil der neuen Folgen bereits vor Monaten gedreht wurde, wie die 43-Jährige im ddp-Interview in Hamburg sagte. Auch werde die Geburt nicht in die Serie eingebaut. „Stattdessen werde ich Kartons tragen oder mich gegen irgendwas lehnen, damit man den Bauch nicht sieht“, erzählte die Enkelin von Johannes Heesters. In den 22 neuen Folgen der Serie, die am Montag (21. September, 18.50 Uhr) starten, spielt Fischer die neue Revierleiterin Frau Küppers.

Ihren Einstieg findet die gebürtige Düsseldorferin spannend. Es sei eine Herausforderung für sie, durchgehend in einer Serie mitzuspielen. Ein langfristiges Engagement kann sie sich gut vorstellen: „Frau Küppers findet den Job erst mal total super, und Frau Fischer auch. Ich lebe und arbeite in Hamburg, besser geht es nicht.“ Sie wolle das genießen und ausschöpfen. „Und so lange es geht, wir uns alle verstehen, es kreativ und sinnvoll ist, möchte ich diese Rolle spielen“, sagte die Schauspielerin, die im nächsten Leben gerne als „Indiana Jones“ durch die Welt reisen würde.

Das Theater möchte Fischer nicht aufgeben: „Das wäre eine Katastrophe für mich.“ Wie ihre Mutter Nicole Heesters spielt Fischer seit Jahrzehnten erfolgreich auf den Bühnen des Landes. Dabei sei für sie stets entscheidend gewesen, ihren eigenen Weg zu gehen - ohne den Heesters-Bonus. „Ich habe schon viele fantastische Rollen gespielt. Das hat mir bestätigt, dass, wenn es um meine Person geht, es auch um meine Arbeit geht“, sagte die 43-Jährige und fügte hinzu: „Das kennen viele andere Kinder von berühmten Leuten sicherlich auch. Man will sich über sich selbst definieren und nicht über seine Eltern.“

Sollte durch das „Großstadtrevier“ eine neue Aufmerksamkeit über sie hereinbrechen, ist sie bereit dafür: „Ich bin gefestigt und gucke einfach mal, was passiert“, sagte sie. Zudem will Fischer auch künftig ihr Privatleben schützen. Nach der Geburt ihres Kindes zum Jahresende möchte sie schnell wieder drehen: „Ich muss auch arbeiten, ich bin leider nicht steinreich“, sagte die Wahlhamburgerin. ddp