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Medien & TV Hannover: Kreisch-Alarm bei "Wetten, dass ...?"
Nachrichten Medien & TV Hannover: Kreisch-Alarm bei "Wetten, dass ...?"
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13:20 07.11.2010
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US-Sängerin Miley Cyrus präsentierte ihren neuen Song „Who Owns My Heart“ und sorgte für ohrenbetäubenden Kreischalarm in der TUI Arena von Hannover. Doch während es den 17-jährigen Star der TV-Serie „Hannah Montana“ noch deutlich kürzer auf der berühmten Talk-Couch hielt als den zweifachen Oscar-Gewinner Denzel Washington („Malcolm X“), blieb die heimische Prominenz von Anfang bis Ende dabei. Der Brite James Blunt und die Blue Man Group lieferten weitere Showacts.

Hannoveranerin Lena kam mit Schauspieler und Mädchenschwarm Matthias Schweighöfer („Schiller“) - beide sind derzeit als Synchronsprecher im Kino-Animationsfilm „Sammys Abenteuer“ zu erleben. Box-Weltmeister Vitali Klitschko und Ehefrau Natalia stimmten nach verlorener Wette ein gemeinsames Liedchen an - „Dr. Eisenfaust“ zupfte zum Gesang seiner besseren Hälfte sanft auf der Gitarre. Einen ungewöhnlichen Auftritt boten die Hip-Hopper Die Fantastischen Vier: Smudo, Thomas D und Co ließen sich mit Engelsflügeln von der Hallendecke abseilen und nahmen später auf der Couch Newcomerin Lena unter ihre Fittiche. Den spektakulärsten Auftritt hatten die Blaumänner von der Blue Man Group.

Mit Teenie-Idolen, Hollywood-Stars und spektakulären Show-Einlagen hat „Wetten, dass...?“-Moderator Thomas Gottschalk am Samstagabend um die Gunst der Zuschauer gekämpft.

Komiker Atze Schröder, ebenfalls die ganze dreistündige und um 30 Minuten überzogene Sendung hindurch dabei, ergriff nur selten das Wort. Dafür durfte er am Ende der Show zwei Damen aus dem Publikum zum Bahnhof der Landeshauptstadt chauffieren, auch Gottschalk wollte sich für drei weitere Gäste hinters Steuer setzen - so wie es der einstige Ministerpräsident Niedersachsens und Altkanzler Gerhard Schröder 1999 in einer Ausgabe des ZDF-Show getan hatte. Mit einem neuen Auto konnte der 74-jährige Nico Haddad die Arena verlassen: Obwohl er es knapp verfehlte, 1000 Kerzen in der vorgegebenen Zeit auszublasen, wählten die Fernsehzuschauer ihn per Ted zum Wettkönig.

Mit besonderer Spannung dürften die Macher der 191. Ausgabe des TV-Dauerbrenners am Sonntag auf die Einschaltquoten warten. Zeitgleich zu Gottschalk suchte Pop-Titan Dieter Bohlen auf RTL nach dem „Supertalent“. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Shows hatte das Zweite mit 9,53 Millionen Zuschauern für sich entschieden, der Kölner Privatsender war mit 7,21 Millionen aber näher gerückt. dpa