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Nachrichten Medien & TV Google einigt sich mit Patent-Gesellschaft zu Videostandard
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11:41 08.03.2013
Google schützt sich vor möglich auftauchenden Patentansprüchen durch Konkurrenten.
Google schützt sich vor möglich auftauchenden Patentansprüchen durch Konkurrenten. Quelle: Daniel Deme
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Mit der Einigung sichert sich Google zugleich das Recht, die nötigen Techniken an andere Lizenznehmer kostenlos weiterzugeben. Ob Google dafür eine finanzielle Gegenleistung erbringt, wurde nicht genannt. Experten gehen aber davon aus, dass Google für die Nutzung der MPEG-Lizenzen zahlen wird.

Die Vereinbarung soll auch für technische Nachfolger des Standards gelten. Im Gegenzug verzichtet die MPEG LA darauf, um den VP8-Standard einen Patent-Pool aus den elf Patent-Inhabern zu organisieren, um mögliche rechtliche Schritte gegen Google vorzubereiten. In der Gesellschaft sind zahlreiche große Technologieunternehmen wie Apple, Sony und Microsoft sowie Organisationen wie die deutsche Fraunhofer-Gesellschaft vertreten.

VP8 ist ähnlich wie das ebenfalls verbreitete H.264 ein Standardverfahren, mit dem Videodaten verlustfrei komprimiert und etwa für die Darstellung in Webbrowsern genutzt werden können. Google setzt für sein Verfahren WebM den Codec ein. Ob der Standard frei verwendet werden darf oder ihm doch patentierte Verfahren zugrunde liegen, war bislang vielfach strittig. Google hatte zuvor immer betont, für VP8 seien keine Lizenzen anderer Firmen notwendig. Mit der getroffenen Vereinbarung schützt sich Google nun vor möglich auftauchenden Patentansprüchen durch Konkurrenten.

dpa