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Medien & TV Gericht verbietet Tagesschau-App von 2011
Nachrichten Medien & TV Gericht verbietet Tagesschau-App von 2011
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15:00 27.09.2012
Acht Verleger hatten der ARD vorgeworfen, ihnen mit der kostenlosen App den Markt zu verderben.
Acht Verleger hatten der ARD vorgeworfen, ihnen mit der kostenlosen App den Markt zu verderben. Quelle: dpa
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Köln

Das Gericht verbot der ARD, die "Tagesschau"-App vom 15. Juni 2011 weiter zu verbreiten. Das Urteil bezieht sich jedoch nur auf die App dieses einen Tages, wie das Gericht am Donnerstag in seinem Urteil klarstellte. Ein generelles Verbot sei jedoch nicht möglich, so das Gericht, weil die App das Genehmigungsverfahren des Drei-Stufen-Tests durchlaufen hat, den der Staatsvertrag vorsieht.

Die für Smartphone-Anwendung verbindet Texte, Bilder und Videos in einer speziell für Handys aufbereiteten Form.

Geklagt hatten gegen die App deutsche Verlegerverbände. Sie befürchten durch die digitalen Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten eine unzulässige, gebührenfinanzierte Konkurrenz.