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13:46 09.12.2008
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Es werde an die Harzer Wurzeln der berühmten Klavierbau-Dynastie „Steinway and Sons“ erinnern, sagte Bürgermeister Hubert Jahns. Der 1797 im benachbarten Wolfshagen geborene Heinrich Engelhard Steinweg hatte in Seesen seine ersten Klaviere gebaut, bevor er 1850 auswanderte. In den USA nannte er sich Henry E. Steinway und gründete in New York das im Klavier- und Flügelbau schon bald führende Unternehmen.

Die Kosten für das Seesener Museum betragen rund eine Million Euro. Der überwiegende Teil solle aus Fördermitteln finanziert werden, sagte der Bürgermeister. Die Stadt selbst beteiligt sich mit rund 145 000 Euro.

Ursprünglich wollte auch Steinwegs Geburtsort Wolfshagen ein Museum für seinen berühmtesten Sohn errichten. Diese Pläne hätten sich jedoch vor einigen Jahren zerschlagen, sagte Jahns. In Seesen seien die Planungen dagegen schon sehr weit fortgeschritten. Vor allem hätten einige Geldgeber bereits feste Finanzierungszusagen gegeben. Er rechne täglich mit weiteren Zusagen und vor allem mit einem Bescheid über EU-Fördermittel in Höhe von 425 000 Euro.

Das Steinway-Museum solle in der rund 250 Quadratmeter großen oberen Etage des Stadtmuseums entstehen und nach neuesten museumspädagogischen Grundsätzen als Multimedia-Ausstellung konzipiert werden, sagte Jahns. Er rechne damit, dass Seesen damit eine echte touristische Attraktion bekomme und hoffe auf bis zu 20 000 Besucher im Jahr.

09.12.2008
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