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Medien & TV Datengrenze: Bundesnetzagentur mahnt Telekom zu mehr Transparenz
Nachrichten Medien & TV Datengrenze: Bundesnetzagentur mahnt Telekom zu mehr Transparenz
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13:15 07.05.2013
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Berlin

n.

Jan Krancke, bei der Telekom für Regulierungsfragen zuständig, erklärte, "dass wir nach wir vor für einen offenen und transparenten Zugang zum Internet stehen". "Was hier stattfindet, ist einfach eine Frage der Gerechtigkeit", sagte er. Nur einige Prozent der insgesamt 11,5 Millionen Breitband-Kunden der Telekom würden die geplante Obergrenze derzeit überhaupt erreichen.

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Cara Schwarz-Schilling von der Bundesnetzagentur verwies in der Diskussion darauf, dass der durchschnittliche Datenverbrauch eines Haushaltes in den vergangenen Jahren gestiegen sei.

Sie rechne mit einem weiteren Wachstum. "Insofern ist natürlich die Frage, wie viele Nutzer betroffen sind, eine ganz, ganz Wesentliche", sagte sie. Sie forderte mehr Transparenz. Kunden müssten wissen, wie nah sie der Obergrenze kämen. Die Bundesnetzagentur kündigte bereits Gespräche mit der Telekom über die Volumengrenze an.

Die Telekom hatte am 2. Mai zunächst für Neukunden monatliche Daten-Obergrenzen für Festnetz-Flatrates eingeführt, ab denen die Internet-Geschwindigkeit drastisch gedrosselt werden darf. Die Tempo-Bremse soll frühestens im Jahr 2016 greifen. Der Konzern verweist auf die hohen Kosten für den Netzausbau und das stetig steigende Daten-Volumen.

Mehr Transparenz forderte auch Klaus Landefeld vom Branchenverband eco, der einen wichtigen Internetknotenpunkt in Deutschland betreibt. "Man weiß ja gar nicht, wie viel ein einzelner Link vorher produzieren wird", sagte er. Eine Obergrenze würde die Internetnutzung der Menschen empfindlich stören. Das sei "ein Problem für die Informationsgesellschaft".

Einen Informationsmangel stellte auch Telekom-Vertreter Krancke fest. "Ich glaube, die allerwenigsten wissen, wie viel Daten sie eigentlich verbrauchen", sagte er. Gleichzeitig verteidigte er die Kommunikation der Telekom: "Was wünschen Sie sich mehr an Transparenz als das, was wir in den letzten 14 Tagen gehabt haben?"

dpa