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Medien & TV Bundesnetzagentur geht gegen Call-by-Call-Anbieter vor
Nachrichten Medien & TV Bundesnetzagentur geht gegen Call-by-Call-Anbieter vor
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18:10 19.09.2012
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Bonn

t. Die Forderungen dürften auch nicht mehr eingezogen werden. Wer schon gezahlt habe, könne mit Hilfe der Verbraucherzentralen oder eines Rechtsanwalts versuchen, das Geld zurückzufordern. Von dem Betreiber war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Testanrufe hätten Mängel offenbart, erklärte die Behörde. Seit 1. August 2012 müssten Anbieter von Call-by-Call-Diensten den Bruttopreis ansagen, den dieser Dienst koste. Die Preisansage und mindestens drei weitere Sekunden müssten kostenlos sein. Gleichzeitig müsse darauf hingewiesen werden, ab wann das Gespräch kostenpflichtig sei. dadurch werde sichergestellt, dass Verbraucher Zeit hätten zu entscheiden, ob sie den Dienst zu dem genannten Preis in Anspruch nehmen wollten.

"Der Gesetzgeber hat die Preistransparenz zum Schutze des Verbrauchers eingeführt", erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, in einer Mitteilung. "Wir greifen hart durch, um den Verbraucher zu schützen und zu verhindern, dass der Wettbewerb durch Rechtsbruch verzerrt wird", unterstrich der Behördenchef.

dpa