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Medien & TV Bayerische Zeitungsverleger setzen auf kostenpflichtige Inhalte
Nachrichten Medien & TV Bayerische Zeitungsverleger setzen auf kostenpflichtige Inhalte
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15:00 29.10.2009
Der Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) möchte zukünftig Geld für seine Internet-Inhalte verlangen.
Der Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) möchte zukünftig Geld für seine Internet-Inhalte verlangen. Quelle: Frank Wilde (Archiv)
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Der VBZV-Vorsitzende Andreas Scherer sagte an diesem Donnerstag beim „Printgipfel“ auf den Münchner Medientagen: „Wir müssen und werden unsere User davon überzeugen.“

Die Nutzer müssten sich „von der Gratishaltung im Internet verabschieden“. Lediglich Abonnenten der Zeitung könnten weiterhin kostenlos die Inhalte auf der Homepage nutzen. Alle anderen müssten zahlen. Qualitätsinhalte müssten refinanziert werden, sagte der Verlagsgeschäftsführer der „Augsburger Allgemeinen“.

An die Politik appellierte Scherer, die Rahmenbedingungen für Zeitungen zu verbessern. Er sprach von Liberalisierungen beim Pressekartellrecht und vor allem einer Beibehaltung des verminderten Mehrwertsteuersatzes. Ein Anheben „wäre wirklich Gift für die Zeitungen“, sagte der Verbandsvorsitzende.

ddp