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Medien & TV "Attentat" entpuppt sich als Werbegag
Nachrichten Medien & TV "Attentat" entpuppt sich als Werbegag
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14:41 10.09.2009
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In Wahrheit handelt es sich um einen Werbegag für den in Kürze anlaufenden Spielfilm „Shortcut to Hollywood“. Dies sagte ein Sprecher der verantwortlichen Marketing-Agentur am Donnerstag auf ddp-Anfrage.

„Den Anschlag auf ein Restaurant in Bluewater, Kalifornien, hat es nicht gegeben“, erklärte der Sprecher der Berliner Agentur Neverest, die mit der Bewerbung des Films beauftragt ist. „Das Bekennervideo des Rap-Trios ’Berlin Boys 666’ haben wir selbst gedreht, die Nachrichtenbeiträge des fingierten TV-Senders VPK7 wurden aus Spielfilmmaterial zusammengeschnitten. Außer dem guten Geschmack ist niemand zu Schaden gekommen.“

Auf Twitter und in Medienberichten hatte es geheißen, drei Rapper hätten mit Bombenattrappen das Restaurant „Artisan“ gestürmt, um Medienaufmerksamkeit zu erhalten. Die Polizei habe die vermeintlichen „Täter“ aber nach kurzer Zeit festnehmen können.

Die Werbeaktion folgt der Filmhandlung von „Shortcut to Hollywood“. In der deutschen Produktion geht es um ein Musiktrio, das nach Amerika reist, um berühmt zu werden - mit allen Mitteln. Die Hauptrolle spielt Jan Henrik Stahlberg, der durch den Film „Muxmäuschenstill“ bekannt geworden ist. ddp