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Kultur Weniger Kunst in der Kestnergesellschaft
Nachrichten Kultur Weniger Kunst in der Kestnergesellschaft
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20:24 15.05.2019
Muss sparen: Kestnerdirektorin Christina Végh.
Hannover

Weniger Kunst in der Kestnergesellschaft? „Wenn unsere finanzielle Lage so bleibt, werden wir unseren Ausstellungsbetrieb ab 2020 von vier auf drei Ausstellungen jährlich herunterfahren müssen“, so Kestnerdirektorin Christina Végh auf der Mitgliedervsammlung der Gesellschaft.

Grund ist der stagnierende Zuschuss des Landes, der seit eineinhalb Jahrzehnten bei 700 000 Euro liegt. Die Kestnergesellschaft finanziert sich zu 60 Prozent aus privaten Mitteln, das Budget für 2018 lag für bei 1,5 Millionen. „Uns wäre geholfen, wenn das Land wenigsten die Teuerung auffangen würde“, so Hinrich Holm, der Vorsitzende der Kestnergesellschaft.

Die Verringerung der Ausstellungsanzahl soll dem Erhalt der Qualität dienen. „Da wird es keine Einschnitte geben“, so Holm, „wir wollen die starke Marke Kestner unbedingt auf dem gegenwärtigen Niveau halten.“ Das finanzielle Engagement der Mitglieder sei phantastisch, aber eben nicht beliebig steigerbar.

Einen Schritt in die richtige Richtung hat das Land nun für die Finanzierung des Budgets 2019 gemacht. Hier werden einmalig 800 000 Euro bewilligt. Grund ist das ehrgeizige Ausstellungsprogramm für dieses Jahr, mit dem die Kestnergesellschaft gewissermaßen in Vorleistung tritt.

Im Zentrum steht die spektakuläre Schau „CalArts“, die sich mit Schule und Schülern des Kultkünstlers John Baldessari beschäftigt – mit dem Titel „Wo Kunst geschehen kann“. Nämlich überall, man muss nur einen entsprechenden Ort schaffen. Seit drei Jahren arbeitet die Kestnergesellschaft an diesem Projekt, wird viele Werk auch aus den USA nach Hannover holen. Das Interesse an dieser Kunstschule besteht international.

Das Budget für dieses Jahr beträgt deshalb gut zwei Millionen Euro: „Das wird durch das besondere Engagement der Mitglieder gesichert“, so Hinrich Holm.

Von Henning Queren

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