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Kultur Pralles Programm bei den Ostertanztagen
Nachrichten Kultur Pralles Programm bei den Ostertanztagen
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16:58 25.01.2019
Tanz dich glücklich: Shaun Parker & Company kommen mit dem Stück „Happy as Larry“ in die Staatsoper. Ballettchef Jörg Mannes (unten) freut sich auf das Festival.
Tanz dich glücklich: Shaun Parker & Company kommen mit dem Stück „Happy as Larry“ in die Staatsoper. Ballettchef Jörg Mannes (unten) freut sich auf das Festival. Quelle: Upton
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Hannover

Noch einmal alles zeigen, alles geben: Für Ballettchef Jörg Mannes werden es die letzten Ostertanztage sein. Was danach kommt, ist wegen des Intendantenwechsels noch offen. Das kleine Festival (14. bis 22. April) in der Staatsoper holt in diesem Jahr Compagnien aus Brasilien, Australien, Italien und pflegt nebenbei die Städtepartnerschaft mit Malawi.

„Vielfalt“ ist deshalb des Motto, so sieht es Mannes, der eine ziemliche Bandbreite von Klassik bis Hip-Hop verspricht. Die Grupo Corpo macht den Anfang, das südamerikanische Spitzenensemble zeigt das körperbetonte Stück „Dança Sinfônica“ von Choreograph und Mitbegründer Rodrigo Pedereiras.

Pures Glück verspricht die australische Truppe Shaun Parker & Company mit „Happy as Larry“ – die lustige, farbenfrohe Tanzshow erforscht die flüchtige Natur des menschlichen Glücks und hat sich seit der Uraufführung zu einem internationalen Festival-Hit entwickelt.

Bereits zum dritten Mal tritt bei den Oster-Tanz-Tagen die Kompanie Aterballetto aus Italien mit dem dreiteiligen Abend „Golden Days“ auf. Die drei Choreographien von Johan Inger entführen in eine Vergangenheit, in der alles unbeschwert zu sein schien. „Während wir älter werden, blicken wir oft auf unseren Lebensweg zurück. Ich selbst tue das mit einem Lächeln und sehe eine Zeit, die sorglos war. Das waren goldene Zeiten“, resümiert Inger sein Stück.

Im Rückblick sieht Jörg Mannes die Ostertanztage so: „Wir sind ein kleiner Fixstern am internationalen Tanzhimmel geworden. Alle große Compagnien sind gerne und wieder nach Hannover gekommen.“

Malawi-Moves

Mal anders tanzen bei den „Moves of Malawi“ der Ostertanztage. Das verspricht der aus Malawi stammende Choreograph und Performer Joshua Bhima. In einem zweitägigen Workshop vermittelt er vier verschiedene Volkstänze, die unterschiedliche Glauben vier Malawischer Stämme repräsentieren. Einige dieser Tänze aus Malawi sind bereits zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden. Am 14. und 20. April im Kleinen Ballettsaal der Staatsoper. Das Ganze ist auch eine kulturelle Brücke zwischen den Partnerstädten Hannover und Blantyre in Malawi.

Von Henning Queren

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