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Kultur Max Giesinger in der Swiss Life Hall
Nachrichten Kultur Max Giesinger in der Swiss Life Hall
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15:19 03.03.2019
Mörderstimming: Max Giesinger genießt sein Konzert in der Swiss Life Hall. Quelle: Fotos:Petrow
Hannover

Wenn jemand durch den geschlossenen Vorhang singen kann, dann er, der Max, einer der zurzeit erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Popstars.

Die Hülle fällt, Max Giesinger genießt Ausblick und Jubel – „Was für eine Aussicht“, ruft er der großen Menge in der Sporthalle zu. 4800 Zuschauer sind in die Swiss Life Hall geströmt, es ist fast ausverkauft, Gewusel, Getuschel, Vorfreude.

Kleine Mädchen, mittlere Mädchen und ihre Eltern, Männer wie Frauen, sind ganz offensichtlich verliebt in ihn, in den 30-Jährigen aus seiner Wahlheimat Hamburg. „Bist du bereit“ heißt sein Eröffnungstitel, und das ist eine rhetorische Frage, die Fans sind es, und für Max geht es gleich ab in den Graben, um die erste Reihe persönlich zu begrüßen.

Sein eigenes Lieblingslied kommt sehr früh, „Roulette“ sorgt für eine „Mörderstimmung!“, freut er sich. Er war ziemlich aufgeregt vor der Show, gesteht er seinen Fans, tigerte durch den Backstage-Bereich und bewunderte die Plakate seiner Vorgänger.

Max hat uns neue Musik mitgebracht. „Die Reise“ heißt sein frisches Album, noch nicht alle Titel werden so sicher mitgesungen wie die „alten“ Hits. „Alt“ ist bei Max ohnehin relativ. 2014 spielte er mit seiner Band noch in Hannovers kleinstem Club, dem Lux am Schwarzen Bären, daran erinnert er sich gerne, der kleine Laden fasst 200 Zuschauer. „Wer von euch war da?“. Acht Hände zählt er ab.

Seine ulkige Melodica liebt er, improvisiert damit gekonnt, die Fans mögen es ebenso, doch er könnte wohl auch auf einem Kamm für sie blasen.

Der Klang ist gut, die Produktion beeindruckend, mit einer erstklassigen Lichtschau, Konfettikanonen und Luftschlangen ist er ganz oben angekommen. Giesinger ist mitteilungsbedürftig, er schäkert mit seinem Publikum, ist freundlich, lustig.

Die Ansagen beherrscht er ebenso wie seinen Gesang, immer wieder pocht er auf Mitsingparts. Viele Kinder sind im Publikum, „Langsamaaa“ singen sie zusammen in „Nicht so schnell“. Mit den Cover-Songs „Gangsta’s Paradise“ und „Back for good“, langt er tief in die neunziger Jahre zurück, zu „Wenn sie tanzt“ tanzen alle.

Seine vielköpfige Band rockt munter, ein Akustikset am Mischpult ist dabei Pflicht. „Zuhause“ ist der letzte Song im Set, die Konfettikanone brüllt, jetzt markiert er den Freddie Mercury, singt vor, die Menge singt nach. Max holt drei Kinder auf die Bühne, sie singen den Chor und die wissen wie es geht – schießen Selfies und lassen sich gleich Autogramme von ihm geben. Nach zwei Stunden, viel Spaß und vielen Format-Hits wie „80 Millionen“, ist Schluss. „Der Junge, der rennt“ hat es Hannover gezeigt.

Von Kai Schiering

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