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Kultur Götz Alsmann im Aegi-Theater
Nachrichten Kultur Götz Alsmann im Aegi-Theater
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15:36 03.03.2019
Die Frisur sitzt: Götz Alsmann mit Band im Theater am Aegi. Und irgendwann holt er die Ukulele raus. Quelle: Foto: Frankenberg
Hannover

Voll Retro – voll klasse. Alte italienische Schlager-Perlen und Evergreens aus den 50er und 60er Jahren, ganz frisch und edel, servierte Götz Alsmann mit seiner Vier-Mann-Band im ausverkauften Theater am Aegi. Alsmann hat den alten Titeln feine Arrangements verpasst. Hat wunderbare jazzige Versionen erschaffen, die mit Swing, Exotica und latein-amerikanischen Rhythmen durchsetzt sind. Eine wundervolle Hommage an den italienischen Schlager: „In Rom“ heißt das aktuelle Programm, dass den Abschluss von Alsmanns musikalischer Trilogie (nach New York und Paris) bildet und das die Combo mit viel Spielfreude präsentiert.

Alsmann, der Pianist und Sänger mit dem vorne hochpomadisierten Haarschopf (die Frisur sitzt) und dem Faible für alte Schlager und Lieder, bringt mit seinen bewährten Mit-Musikern diese besondere Form der Unterhaltungsmusik zum Leuchten. Es gibt viel Raum für Soli und viel begeisterten Zwischenapplaus.

Alsmann singt gut und alle Titel – wie „Quando, Quando, Quando“, „Volare/Ich fliege“ und „Piove (Ciao, ciao Bambina)“ – mit deutschem Text. Bei der Instrumentalversion von „Marina“ von Rocco Granata macht Paßlick lustige Perkussion-Geräusche und alle klatschen begeistert mit. Und Adriano Celentanos Hit „Azzurro“ fehlt natürlich auch nicht.

Die fünf verströmen viel Flair der sechziger Jahre – dazu passen ihre hell-violett-gestreiften Jacketts. Der Münsteraner Alsmann, zudem ein begnadeter Entertainer, erzählt locker-flockig von ihren Recherchen in Rom. Spricht amüsant über den italienischen Mann und dessen blumige Komplimente an alle Frauen und mit Begeisterung über das seit 1951 stattfindende Schlagerfestival in San Remo.

Auch vom Tonstudio von Komponisten-Legende Ennio Morricone erzählt er – singt die weltberühmte Filmmusik-Melodie aus „Zwei glorreiche Halunken“, und das Publikum ergänzt sie singend.

Glückliche Gesichter, stehende Ovationen. Und Zugaben: Alsmann solo mit der Ukulele („Ich fand ein Herz in Portofino“). Und mit seinen Musikern lässt er dann mit den „Capri-Fischern“ „...die rote Sonne im Meer versinken“.

Von Christian Seibt

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