Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Elvis-Musical im Aegi-Theater
Nachrichten Kultur Elvis-Musical im Aegi-Theater
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:47 03.05.2019
Sieht echt aus: Der Elvis aus dem Musical mit Tolle und Koteletten.
Hannover

Die Tolle und die Koteletten sitzen. Lässig fällt immer wieder eine schwarze Haarsträhne ins Gesicht. Die Kostüme sind detailverliebt, bis auf die letzte Glitzerpaillette am Original. Soweit, so Elvis.

Mehr als 1000 musikhungrige, teils in Rockabilly-Outfits gekleidete Fans sind ins Theater im Aegi gekommen, um ihren King of Rock’n’Roll in „Elvis – Das Musical“ wieder aufleben zu lassen und die gute alte Zeit zu feiern.

Elvis-Darsteller Grahame Patrick Doyle macht es ihnen mit seiner brillanten Darstellung spielend leicht. Ein optischer Zwilling des späten Elvis’ – nicht nur Dank der berühmten Bühnenoutfits. Er beherrscht jede Geste, jedes Beinzucken, jeden Hüftschwung und jede Oberlippenkräuselung perfekt.

Doyle überzeugt mit Lässigkeit und Authentizität und singt sich stimmgewaltig, mit einer überwältigenden Selbstverständlichkeit, durch jede Elvis-Epoche. Das großartige Mitmusiker-Ensemble bereichert die Show mit minutenlangen, beinahe ekstatischen Gitarren- und Keyboardsoli und spielt sich chronologisch von seiner frühen Rockabillyära, über den gospel- und bluesgeprägten Zeitraum hin zu seinem Hollywood-Abstecher und schließlich zur schillernden Las-Vegas-Phase.

Kein Hit wird dabei ausgelassen. „Heartbreak Hotel“, „He touched me” oder seine rührend-romantischen Evergreens wie „Are you lonesome tonight” und „Love me tender” stehen auf der Setlist. Über eine Leinwand laufen historisches Video- und Fotomaterial aus Elvis’ Karriere, Konzertmitschnitte sowie ein Livebild der Musical-Show.

Für noch mehr Backgroundinformationen sorgt Manager Colonel Parker (Daniel Neumann), der einen Einblick in das turbulente Leben der lampenfiebrigen Geldmaschine Presley gibt.

Bei „Suspicious Mind“ geht Doyle ins Auditorium, umarmt seine Fans, schüttelt Hände, sammelt Blumen und Küsse, steigt auf die Sitzreihen: „Beautiful people, beautiful city!”, bedankt sich Doyle überwältigt und wirft Küsse ins jubelnde Publikum. Auf ein emotionales „Way Down”-Duett mit Elvis-Weggefährte Ed Edoch folgt schließlich die finale „In The Ghetto”-Zugabe. Die Tolle sitzt immer noch.

Von Aline Westphal

Kultur Fünf Jahre und eine einzige Tischtennisplatte - Hayahisa Tomiyasu bei Scope

Scope zeigt die erstaunliche Fotoserie „TTP“ vom japanischen Fotografen Hayahisa Tomiyasu: Der hat fünf Jahre lang des Treiben rund um eine Tischtennisplatte eingefangen.

03.05.2019
Kultur Wie kreativ ist die Künstliche Intelligenz - „Artistic Intelligence“ im Kunstverein

Wichtig und immer wichtiger: die Künstliche Intelligenz. Im Kunstverein machen sich elf Künstler Gedanken über Möglichkeiten, Gefahren und Potenzial von selbstdenkenden Maschinen. Eine Ausstellung, die Spaß macht und die eigene Intelligenz fordert (bis 30. Juni).

05.05.2019
Kultur „Töchter der Sonne“ von Andreas Tarkmann - Mädchenchor singt Inka-Kantate

Neue CD vom Märchenchor im Doppelpack: Neben der Inka-Kantate „Töchter der Sonne“ gibt es die Kammeroper „Savitri“ von Gustav Holst, gewohnt wunderbar gesungen.

01.05.2019