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Kultur Choreography 32 im Aegi
Nachrichten Kultur Choreography 32 im Aegi
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16:20 26.06.2018
Kommt ins Aegi: Das Stück „Birdie“ vom taiwanesischen Choreographen Hung-Chung Lai. In diesem Jahr ist Asien stark im Choreographen-Wettbewerb vertreten.
Kommt ins Aegi: Das Stück „Birdie“ vom taiwanesischen Choreographen Hung-Chung Lai. In diesem Jahr ist Asien stark im Choreographen-Wettbewerb vertreten. Quelle: Ballettgesellschaft
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Hannover

Junger Tanz auf höchstem Niveau, kommendes Wochenende wird Hannover wieder zu einer Weltstadt des Tanzes, „Choreography 32“ steigt im Aegi, holt am 29. und 30. Juni das Beste international ins Aegi und versucht sich als Sprungbrett für große Karrieren.

Vielleich könnte sich Robert Tedesco den ersten Platz holen, der in seinem Stück „Apnea“ Tanz mit spektakulären Videoprojektionen verschmelzen lässt. Oder die Tschechin Sylva Safkova, die ein Labyrinth aus Seilen zur Musik von Hauschka in artistische Bewegung bringt.

Es kann aber auch poetisch werden wie vom Taiwanesen Hung-Chung Lai („Birdie“) oder literarisch von der Italienerin Beatrice Panero mit „Die Verwandlung“ zu relaxten Musik von Ludovico Einaudi. Und ein Stück dürfte das Publikum ziemlich fordern, denn es ist genau so wie der Titel verspricht: „An Excerpt of a Concept on Ritual and Monotony“. Das mit der Monotonie scheint zu stimmen, in der Vorauswahl-Jury war die Arbeit des in Japan arbeitenden Choreographen Max Levy jedenfalls ziemlich umstritten.

Das Bewerberfeld in diesem Jahr „überraschend stark“, so Birgit Grüßer von der Ballettgesellschaft Hannover, die den Wettbewerb ausrichtet. „Das vergangenene Jahr war schon super – und das ist noch getoppt worden.“

In der Endausscheidung für den Wettbewerb liefen 300 Tanzproduktionen aus 53 Nationen aller fünf Kontinente. In diesem Jahr ganz stark: China mit mehr als 50 Bewerbern. Problem hier: Viele der chinesischen Choreographen haben keinen Zugang zu Youtube, können ihre Arbeitsproben also nur schwer international zugänglich machen.

Ansonsten ist das Teilnehmerfeld des weltweit einzigartigen Choreographen-Wettbewerb international wie immer. Es reisen Tänzerinnen und Tänzer aus Großbritannien, Japan, Spanien, China, Israel, Slowenien, Frankreich, Taiwan, Italien, Tschechien und natürlich Deutschland an.

Und die Tanzfreunde müssen sich in diesem Jahr auf einen anderen Termin einstellen – Freitag und Sonnabend steigt der Wettbewerb, was den Vorteil hat, dass bei der Party am Sonnabend nach dem Finale auch schon der Sieger gefeiert werden kann.

Damit der Wettbewerb so international ausgerichtet werden kann, engagieren sich hier die Stiftung Niedersachsen, die Stadt und die Lottostiftung.

Von Henning Queren

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