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Kultur Arthouse-Filmpreis-Vergabe im Peppermint Pavillon
Nachrichten Kultur Arthouse-Filmpreis-Vergabe im Peppermint Pavillon
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17:51 31.10.2019
Ehrung: Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit den Hauptpreisträgern Christian Bräuer (links von ihr) und Heinrich-Georg Kloster sowie den Vorjahressiegern Sybille Mollzahn und Torben Scheller viom Kino am Raschplatz (außen) Pavillon. Quelle: Nancy Heusel
Hannover

So viel Kino-Kenntnis auf einem Fleck in Hannover ist selten: Am Mittwoch wurden im Peppermint Pavillon auf dem Expo-Gelände die Kinoprogramm- und Verleiherpreise der Bundesregierung. Die Ehrung nahm Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) vor.

„Ich bin überzeugt: Kinos werden mehr denn je als Orte des Austauschs und der Verständigung gebraucht – gerade dort, wo Kultureinrichtungen dünn gesät sind“, sagte sie in ihrer Einführung: „In einer Gesellschaft, in der der Ton immer rauer wird, tragen sie zu Verständnis und Verständigung bei und stärken damit das Rückgrat unserer Demokratie.“

Vergangenes Jahr siegte Hannover

Darum habe der Bund in diesem Jahr ein Soforthilfeprogramm für Kinos im ländlichen Raum auf den Weg, das mit 5,5 Millionen Euro ausgestattet ist. Im ersten Quartal 2020 folge das Zukunftsprogramms Kino mit 17 Millionen Euro Fördergeldern.

Hannover war Austragungsort dieser 50. Verleihung, weil vergangenes Jahr das Kino am Raschplatz den Hauptpreis gewonnen hatte. Insgesamt wurden diesmal 227 Programmkinos mit zusammen 1,8 Millionen Euro prämiert, darunter auch erneut das Kino am Raschplatz (mit 17.500 Euro) und das Lindener Apollo-Kino (7500 Euro).

Lesen Sie hier: Hannover hat Deutschlands bestes Programmkino

Preisträger gegen den Trend

Der Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm (20.000 Euro) ging nun an das Berliner Delphi Lux, ein Arthouse-Komplex, das gegen den Trend der allgemeinen Kinokrise mit einem erlesenen Programm Erfolge feiert.

Im Peppermint Pavillon überreichte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Kinoprogramm- und Verleiherpreise der Bundesregierung. Wir waren dabei.

Weitere Spitzenpreise – und damit je 10.000 Euro – erhielten das 3001-Kino aus Hamburg (bestes Kurzfilmprogramm), das Mal Seh´n Kino aus Frankfurt am Main (bestes Dokumentarfilmprogramm) und das Lichtspiele-Kino zum Wohlfühlen aus Großhabersdorf (bestes Kinder- und Jugendfilmprogramm). Die Verleiherpreise in Höhe von jeweils 75.000 Euro gingen an Neue Visionen Filmverleih, Wild Bunch Germany und die W-film Distribution.

Lesen Sie hier: Monika Grütters im NP-Interview

Unterhaltung mit Desimo

Torben Scheller und Sybille Mollzahn vom Kino am Raschplatz hatten Desimo und sein Spezial-Club-Team für die Verleihung gewonnen. Und so gab es nicht nur ehrwürdige Reden, sondern auch Kleinkunst mit Matthias Brodowy, Helge und das Udo und Raphaël Marionneau. Damit, so Hauptgewinner Christian Bräuer, habe Hannover „die Latte sehr hoch gehängt“. Nächstes Jahr ist Berlin dran.

Von Stefan Gohlisch

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