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Kultur 19. A-cappella-Woche
Nachrichten Kultur 19. A-cappella-Woche
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00:21 11.02.2019
Stimmstarke Elefanten: Die italienische Truppe Elephant Claps mixt Afro-, Funk- und Jazzsounds und kommt zur A-cappella-Nacht auf den Isernhagenhof. Quelle: Lauschkultur
Hannover

Manche Bandnamen versprechen alles: Chanticleer starten am 27. April die 19. A-Cappella- Woche. Die US-Gruppe hat sich nach dem märchenhaften „Hahn mit dem klaren Gesang“ benannt.

Und das soll auch bis 5. Mai die zehn Konzerte an neun teils ungewöhnlichen Orten auszeichnen, die die Mache für die erwarteten 5000 Besucher präsentierten.

„Wir wollen Musik in die Stadt tragen, auch dorthin, wo Musik nicht immer zuhause ist“, so Veranstalter Roger Cericius über das ambitionierte Programm.

Dazu zählt dann auch die Willhadi-Kirchengemeinde in Garbsen (2. Mai) mit dem Konzert der Frauenstimmen von Latvian Voices. Die Kirche war abgebrannt und ist mit ausgezeichneter Akustik wiedereröffnet worden. Was sich passt für die lettischen Sängerinnen (allesamt Profis, teils mit Dirigenten-Ausbildung) und ihren besonderen Arrangements von Folksongs, Renaissance- und Barockstücken.

Und sie werden auch beim größten Ereignis der Reihe dabei sein, bei der A-cappella-Nacht am 5. Mai im Kuppelsaal und auf The Real Group, Accent, Elephant Claps und die African Vocals treffen. Die Afrikanischen Stimmen sind zehn Sänger aus Mondesa, einem Township in Swakopmund – sie sind Botschafter der namibischen Kultur und wollen ein hoffnungsvolles Afrika-Bild vermitteln.

The Real Group ist schon einen Tag vorher in der Neustädter Hof- und Stadtkirche solo zu erleben. Die Schweden, die auch schon für das dortige Königshaus gesungen haben, versprechen einen Mix aus Jazz, Pop und nordeuropäischer Chormusik.

Wer auch zu später Stunde Chormusik hören möchte: Auf dem Isernhagenhof steigt am 3. Mai die A-Cappella-Nacht mit den Yeomen, den Elephant Claps und der Hörbänd. Man kann sich während Monteverdi- und Edith-Piaf-Klängen auch bewegen: Auf Schloss Landestrost präsentiert das Ensemble Stimmimpuls ein Wandelkonzert, das durch die Räume des Prachtbaus führt – inspirierte vom „Ulysses“ von James Joyce.

Neu ist in der A-cappella-Woche die Zusammenarbeit mit dem JazzClub und einem Jazz-Frühschoppen (1. Mai) – hier wird die Gruppe Accent die Begleitmusik zu Bier und Stullen liefern mit jeder nur denkbaren gesungenen Facette des Jazz. Und im Kulturzelt wird es „Grenzenlos“ (28. April), so das Programm von Intrmzo aus den Niederlanden.

Das multinationale Jazzkollektiv Accent ist in diesem Jahr Artist in Residence bei der A-cappella-Woche. Die sechs Sänger werden Workshops anbieten: zwei Stunden intensive Arbeit mit Chören und Gruppen. Die Termine werden individuell vergeben. Das Angebot richtet sich an die Musikhochschule. Gleichzeitig geben Accent den „Rhythmus in der Schule“ vor, proben zusammen mit Schülern der 5. und 6. Klasse – Vorbildung ist nicht erforderlich, es geht um gemeinsames Improvisieren.

Der Vorverkauf zu allen Konzerten ist gestartet. Die Ticketpreise bewegen sich zwischen 18 und 28 Euro.

Von Henning Queren

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