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Kultur Udo Lindenberg kommt nach Hannover
Nachrichten Kultur Udo Lindenberg kommt nach Hannover
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10:29 21.03.2012
Von Matthias Halbig
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TOURAUFTAKT: Udo Lindenberg in Mannheim. Quelle: Britta Pedersen
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Hannover

Es sind nur noch Stunden, heute ab 20 Uhr rockt der livehaftige Udo Lindenberg Hannovers TUI-Arena. Über vier Jahre hat sich das Comeback aller Deutschrock-Comebacks entwickelt. Ganz große Lawine. 2012 hätte Uns Udo sogar das Zeug, erstmals die großen Fußballarenen zu füllen. Alle zwischen acht und 108 Jahren wollen den Mann erleben, der den Rock ’n‘ Roll Anfang der 70er Jahre die deutsche Sprache lehrte. Und so fährt der Sonderzug heute Abend noch mal nach Pankow und alles wird wieder klar sein auf der "Andrea Doria". Natürlich wollen wir auch die Schrullopathen aus Udos Lindi-Land heraufbeschworen wissen - "Ricky Masorati mit dem Bleifuß", Hitlers Lieblingsgeiger "Rudi Ratlos", die beiden Gerhards (Gösebrecht und Gnadenlos) und das Jonny-Triumvirat (Controlletti, Boxer, Gigolo).

Einer, der die "Ichmach’mein Ding"-Tour schon besucht hat, ist 96-Chef Martin Kind. Weil er heute in Wiesbaden einen Vortrag halten muss, war er beim Hamburger Konzert. "Super-Show, total überzeugend", schwärmt Kind, "Udo hat einen hervorragenden Mix seiner Lieder aus allen Jahrzehnten zusammengestellt und damit wirklich alle in der Halle erreicht." Wichtig für einen Mann, dessen Name für Hörgeräte-Akustik steht: "Es war nie zu laut, die Tontechnik war toll." Zwar gebe es einige Spezialeffekte, darunter ein imposantes Luftschiff, aber "die Show lebt vor allem von ihm. Udo hat eine unglaubliche Ausstrahlung. Der genießt die Show und ist auch nach zweieinhalb Stunden noch fit." "Mit 65 ist noch lange nicht Schluss", will man da den anderen Udo (Jürgens) belehnen. Der spielt übrigens tags darauf in der TUI-Arena.

Kind kennt Lindenberg persönlich und beschreibt ihn als "sehr liebenswürdig, frei von Starallüren, einer, der auf die Menschen zugeht". Dass er dieses märchenhafte Comeback geschafft hat, freut Kind, verwundert ihn aber nicht: "Das ist einer, der wieder aufsteht, und - ganz ehrlich - er hats doch nun wirklich verdient."

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