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Kultur One Republic im Capitol
Nachrichten Kultur One Republic im Capitol
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11:02 16.04.2013
WOLLTE KEIN BECK’S: Ryan Tedder von One Republic rockte das Capitol und berührte seine Fans mit dem melancholischen „Apologize“ Quelle: Philipp von Ditfurth
Hannover

Die zwei riesigen Lastwagen vorm seit Wochen ausverkauften Capitol verraten es: Es wird eine Show der großen Effekte. 1600 Leute drängen sich in den Club, um ihre Stars aus Colorado zu erleben. Til Schweiger gilt für Deutschland als Entdecker von One Republic, er packte sie auf die Soundtracks seiner Filme.

Kurz nach neun kommen One Republic auf die Bühne. Ein atmosphärischer und melancholischer Sound macht sich breit. Das neueste Album „Native“ enthält Pop, mit Einflüssen aus Soul, Blues und vor allem Folk. Wie „Counting Stars“, das mit treibendem Beat und fröhlicher Melodie großes Hitpotenzial hat. Das rhythmisch akzentuierte „Hey“ darin animiert das Publikum zum Mitwippen. Frontmann Ryan Tedder wird von seiner Band mit feinen Chorpassagen unterstützt. In dieser Band können alle singen. Der Sound ist sehr perkussiv, es gibt Gospeleinlagen („Preacher“).

Aber vor allem ist es Tedder, der die Show im Capitol trägt. Der fragt spitzbübisch nach „local beer“, bekommt „nur“ das Weltpils Beck’s, kippt es mit provozierendem Grinsen auf der Bühne aus, rockt lieber durstig weiter - und wechselt dann in ruhigere Gefilde mit dem Superhit „Apologize“. In orange-weißes Licht gehüllt, sitzt Tedder am Piano. Alle sind jetzt still, die Zeilen berührend: „It’s too late to apologize … too late.“

Entschuldigen muss er sich aber höchstens dafür, dass die Verabschiedung nach 90 Minuten eher knapp ausfällt. Statt weiterer Zugaben wird nur buntes Konfetti ins Publikum gepustet.

Bewertung: 4/5

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