Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Heißer Start mit „Iron Man 2“ in den US-Kinosommer
Nachrichten Kultur Heißer Start mit „Iron Man 2“ in den US-Kinosommer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:53 09.05.2010
Heißer Start in den Kinosommer: Robert Downey Jr. in "Iron Man 2".
Heißer Start in den Kinosommer: Robert Downey Jr. in "Iron Man 2". Quelle: Concorde
Anzeige

Bis zu diesem Montag, wenn die kompletten Wochenendeinnahmen vorliegen, könnte der stählerne Mann bereits 135 Millionen Dollar verdient haben, prophezeiten Hollywood-Insider. Nach einem Rekord-Sommer im vergangenen Jahr mit mehr als vier Milliarden Dollar Einnahmen hat die Filmbranche die Latte für das traditionelle Sommergeschäft von Mai bis September erneut hoch gehängt.

Mit den Fortsetzungen erprobter Publikumslieblinge geht Hollywood auch 2010 wieder auf Nummer sicher. So setzt das Studio DreamWorks zum vierten Mal auf den grünen Oger aus der „Shrek“-Erfolgsserie. „Für immer Shrek“ soll sein vierter und letzter Leinwandauftritt sein. Pixar lässt nach seinem Oscar-Gewinn für „Oben“ zum dritten Mal Cowboy Woody und Astronaut Buzz Lightyear aufleben. „Toy Story 3“ wurde in 3-D gedreht und läuft am 29. Juli in Deutschland an.

Zum dritten Mal schlagen auch die Vampire und Werwölfe in „Eclipse - Bis(s) zum Abendrot“ zu. Die dritte „Twilight“-Folge mit dem zugkräftigen Trio Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner hält Mitte Juli Einzug, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika gerade zu Ende ist. Die „Sex and the City“-Frauenriege aus Manhattan kommt dem sportlichen Mega-Event mit einem Kinostart Ende Mai zuvor. Im zweiten Teil der Großstadtkomödie kämpft Szenefrau Carrie (Sarah Jessica Parker) gegen die Langeweile im Eheleben an.

Hollywood lockt auch mit frischer Kost und kräftiger Starpower. Ab Donnerstag könnte Russell Crowe mit Pfeil und Bogen als „Robin Hood“ einen Volltreffer landen. Im Juli stellt Tom Cruise seine Anziehungskraft auf das Publikum und auf Kostar Cameron Diaz unter Beweis. In der Action-Komödie „Knight and Day“ mimt Cruise in seiner ersten Hauptrolle nach „Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat“ einen verliebten Geheimagenten. „Brokeback Mountain“-Star Jake Gyllenhaal spannt in „Prince of Persia - Der Sand der Zeit“ erstmals als Action-Star die Muskeln an. Am 20. Mai feiert die teure Videospiel-Verfilmung von Starproduzent Jerry Bruckheimer Premiere.

Angelina Jolie ist der weibliche Lockvogel in dem Thriller „Salt“. In der Story wird die CIA-Agentin fälschlicherweise beschuldigt, ein russischer Schläfer zu sein, der einen Anschlag auf den US-Präsidenten plant. Julia Roberts dürfte Ende September mit ihrer Star-Power den Erfolg von „Eat, Pray, Love“ sichern. Sie schlüpft in die Rolle der gefrusteten New Yorker Autorin Elizabeth Gilbert, die aus einer konventionellen Ehe ausbricht und ihren Traum von einer Selbstfindungsreise durch Italien, Indien und Bali auslebt.

„Dark Knight“-Regisseur Christopher Nolan wartet in diesem Sommer mit dem Science-Fiction-Thriller „Inception“ auf. Darin präsentiert er Ende Juli Leonardo DiCaprio als Ringleader einer Bande, die Gedanken klaut. Auch George Clooney mischt in dieser Saison als „The American“ mit, diesmal als amerikanischer Auftragsmörder, der in Italien seinen letzten Job verrichtet. Anfang September serviert Komödienstar Steve Carell in „Dinner für Spinner“ leichte Kost. In dem Hollywood-Remake eines zehn Jahre alten französischen Hits geht es um eine Gruppe von Freunden, die sich regelmäßig zum Essen treffen und zum Spaß jedes Mal einen recht verrückten Gast mitbringen.

Zwei deutsche Filme mischen in dem Mix aus Hollywood-Action, Stars und Spezialeffekten mit. Zeitgleich mit „Shrek“ läuft am 21. Mai in den USA „John Rabe“ an. Das Kriegsdrama von Regisseur Florian Gallenberger mit den Schauspielern Ulrich Tukur und Daniel Brühl dreht sich um einen deutschen Kaufmann, der 1937 in China tausende Menschen vor japanischen Truppen in Sicherheit brachte. Die Komödie „Soul Kitchen“ des türkischstämmigen Hamburgers Fatih Akin, die im vorigen Monat beim Tribeca-Filmfestival in New York ihre Amerikapremiere feierte, wird von Mitte August an einem breiteren Publikum serviert.

dpa