Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Hamburg feiert zwei Wochen lang die "China Time"
Nachrichten Kultur Hamburg feiert zwei Wochen lang die "China Time"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:44 09.08.2012
FREUND DER CHINESISCHEN KÜNSTE: Udo Lindenberg wird die „Sentimental Colors“ der Malerin Lavia Lin würdigen. Er versteht was davon, der Maler der Likörelle. Quelle: Franziska Kraufmann
Anzeige
Hamburg

Mit einer Peking-Oper und einem Empfang im Hamburger Rathaus beginnt heute die chinesische Zeit. Mehr als zwei Wochen lang präsentiert sich das Reich der Mitte wieder in der Hansestadt. Bis zum 25. August stehen 200 Veranstaltungen, mit denen sich Hamburg von seiner chinesischen Seite zeigen will, auf dem Programm. Nach dem Beginn der „ChinaTime“-Ausgaben 2006 setzt auch das Chinesische Kulturjahr 2012 in Deutschland auf einen Dreiklang aus Wirtschaft, Kultur und Bürgergesellschaft.

In diesem Jahr haben sich die Veranstalter das Schleswig-Holstein-Musik-Festival als Partner für den Schwerpunkt Musik geholt, das ebenfalls den Länderschwerpunkt China präsentiert. Insgesamt waren 25 Konzerte zwischen dem 7. Juli und dem 25. August geplant - darunter die Peking-Oper „Im Wald der wilden Schweine“, die nach einer Kostprobe beim Empfang im Rathaus heute und morgen im Thalia-Theater auf dem Spielplan steht, sowie das Konzert „Im Zauberreich der Mitte“ der chinesischen Popsängerin Dadawa am 13. August in der Neuen Flora.

Besondere Highlights der „China Time 2012“ sind der Chinesische Markt vor dem Rathaus (mit Kulinarik, Kunsthandwerk und Musik aus dem Reich der Mitte) und das internationale Drachenbootfestival „Enter the Dragon“ (11./12. August). Ein weiterer Höhepunkt ist die Ausstellung„Eine andere Moderne“ im Kunsthaus Hamburg mit Bildern auf Papier einer jüngeren Künstlergeneration Chinas, die sich mittels der besonderen Technik der Tuschemalerei mit aktuellen Themen der chinesischen Gesellschaft auseinandersetzt (16. August bis 16. September). Beim Hongkong-Filmfestival im Metropolis-Kino werden zeitgenössische Hongkong-Filme (16. bis 31. August) gezeigt.

Panikrocker Udo Lindenberg tritt während der „China Time“ als Laudator auf: Der 66-Jährige wird morgen bei einer Ausstellung in der Hamburger Handelskammer die chinesische Nachwuchskünstlerin Lavia Lin würdigen. Dort werden 40 Werke der jungen Chinesin bis zum 14. August in der Ausstellung „Lavia Lin - The Sentimental Colors“ gezeigt. Seit langem ist der Musiker mit ihrem Vater, dem Schauspieler Lin Dongfu, befreundet. Und Lindenberg versteht etwas von Malerei, schließlich ist er seit Jahren mit seinen mit Alkohol gemalten Likörellen bekannt - und übernimmt nun die Rolle des Mentors der 17-Jährigen.