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Kultur Drake und mehr Albumtipps
Nachrichten Kultur Drake und mehr Albumtipps
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19:37 29.07.2018
Quelle: Fotolia
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Hannover


Drake: Scorpion. Je mehr Songs, um so mehr Streams, dachte sich Super-Drake und nahm ein Super-Album mit 25 Stücken auf, wie gewohnt, halb Rap, halb RnB. Seine Vaterschaft hatte er bisher verheimlicht. “I wasn’t hidin’ my kid from the world, I was hidin’ the world from my kid“, rappt er zu einem Maria-Carey-Sample. Er verspricht: “Ich werde es hinkriegen.“ Man möchte meinen: Der Mann wird erwachsen. Mit 31.

Drake: Scorpion Quelle: Label

Cowboy Junkies: All That Reckoning. “Ich will deine blendenden Zähne nicht sehen, zeige mir lieber dein demoliertes Herz“, singt Margo Timmins mit ihrer subtilen Mondfinsternis-Stimme. Die Kings of Pain entlarven die Unaufrichtigen, Angstmacher, Hetzer. “Fear is not so far from hate.“ Zerbrechlich schöne Lieder, unheimliche Intimität.

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Cowboy Junkies: All That Reckoning Quelle: Label

Rick Astley: Beautiful Life. Weil im Augenblick alle Ed-Sheeran-hörig sind, hier eine Alternative: Durchhalte-Pop ohne Eventcharakter und Tätowierungen. Gut, dass der Achtzigerjahre-Dorfdisco-Held nicht auf irgendeinem Traumschiff gelandet ist. Die Foo Fighters können nicht irren. Niemand hat sie gezwungen, sein “Never gonna give you up“ zu covern.

Rick Astley: Beautiful Life Quelle: Label

Von Mathias Begalke