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Kultur Die Toten Hosen und mehr Albumtipps
Nachrichten Kultur Die Toten Hosen und mehr Albumtipps
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20:30 15.04.2019
Quelle: Fotolia
Hannover

Jenny Lewis: On the Line. „Little White Dove“ schrieb die frühere Rilo-Kiley-Sängerin kurz bevor ihre Mutter starb. Sie saß an ihrem Bett, tigerte die Flure von Klinik und Pflegeheim auf und ab, hörte mit ihr Bob Dylan. Fantastischer Folkrock, produziert von Beck und Ryan Adams, zwei Tränen-und-Trost-Experten. So würde wohl auch ein neues Fleetwood-Mac-Album klingen.

Jenny Lewis: On the Line Quelle: Label

Mine: Klebstoff. Im „Klebstoff“-Video lässt sich Mine, ganz in Weiß, von Passanten mit Edding beschriften. „Ich habe nie gesagt, dass ich alles an mir mag, meine Hände sind klebrig“, singt sie. Auch in „Guter Gegner“ geht es um Selbstzweifel. „Ich bin ein Puzzle, du nur ein mieses Stück.“ Wunderbarer Pop mit wundersamen Instrumenten wie Philicorda und Omnichord.

Mine: Klebstoff Quelle: Label

Die Toten Hosen: Zuhause live – Das Laune-der-Natour-Finale. Als Campino 20 war, dachte er: „Je älter ich werde, desto mehr werde ich die Welt verstehen.“ Doch das Gegenteil sei eingetreten. „Die Welt wurde immer konfuser.“ Eine Konstante im Chaos sind die dauerpräsenten Toten Hosen. Die Euphorie bei ihren Konzerten ist bemerkenswert. Die Show endet schlagersüß mit „Tage wie dieser“. Ein bisschen wie bei Roland Kaiser.

Die Toten Hosen: Zuhause live – Das Laune-der-Natour-Finale Quelle: Label

Von Mathias Begalke

Ein wundervoller Fotoband auf den Spuren Goethes, eine Entzauberung des Mythos Walter Gropius, und die Frage danach, was Menschen verbindet und dadurch zur Menschheit macht: die Sachbuchtipps von Kristian Teetz.

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Sie ist eine der stärksten Stimmen des amerikanischen Rock ’n’ Roll. Melissa Etheridge hat soeben „The Medicine Show“ veröffentlicht, ihr 15. Album. Mit Matthias Halbig sprach sie über ihre Musik, ihr Land, ihren Präsidenten, über ihr Coming-out, ihre Cannabiszucht – und ihre unerschütterliche Zuversicht.

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