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Kultur Burgplatz wird zur finsteren Wolfsschlucht
Nachrichten Kultur Burgplatz wird zur finsteren Wolfsschlucht
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13:01 15.08.2010
Mit Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ wurde am Sonnabend das achte Opern-Open-Air auf dem Burgplatz eröffnet. Quelle: dpa

Regisseur Andreas Baesler erzählt die Geschichte um gesellschaftliche Zwänge, Ehrgeiz, Verzweiflung und Liebe mit Ironie und Witz, der ernste Kern bleibt aber dennoch erhalten. Das Publikum spendete langen Applaus nach der zweieinhalbstündigen Aufführung.

Der junge Jäger Max muss sich in dem Stück von 1821 fragen, wie weit er sich mit dem Teufel einlässt, um bei einem Schauschießen um seine geliebte Agathe als Sieger - und damit als ihr Bräutigam - hervorzugehen.

Baeseler inszeniert den Opernklassiker mit viel Technik und Ironie: Ein an einem Seil herabstürzender Adler, menschliche Gartenzwerge, ein weißer und ein schwarzer Cowboy symbolisieren Gut und Böse, der Schwefelgeruch von Feuern schwebt in der Arena. Der echte Braunschweiger Löwe, der am Rande der Bühne auf seinem Sockel thront, hat mit einem blinkenden Hirschgeweih eine witzige Nebenrolle. Ebenso die echten Krähen, die krächzend über dem historischen Burgplatz kreisen.

Mária Porubcinová als reife Agathe und Mark Adler als jugendlicher Max gaben optisch zwar nicht das perfekte Paar ab, sangen ihre Rollen aber gekonnt. Die ganz große Euphorie fehlte jedoch, sie zogen nicht alle Zuschauer in ihren Bann. Moran Abouloff überzeugte hingegen als selbstbewusstes Ännchen. Das Orchester unter Leitung von Georg Menskes und der Chor waren der Freiluftsituation gewachsen und zeigten großes Können.

Neben der Operninszenierung gibt es in dem für das Festival aufgebauten Freilichttheater mit rund 1100 Plätzen auch Konzerte.

dpa

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