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Nachrichten Kultur Der große NP-Tatort-Check
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15:22 28.06.2013

Der große NP-Tatort-Check

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Die doppelte | Die ganze Republik spricht von Hannovers „Maschsee-Connection“, Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) lieferte dazu einen spektakulären Doppel-Tatort. In „Wegwerfmädchen“ und „Das goldene Band“ ermittelte sie an zwei Dezember-Sonntagen hintereinander. Eine Premiere mit Rekord-Quote: 11,02 Millionen sahen den zweiten Teil, in dem Lindholm in der feinen Stadt-Gesellschaft aufräumte. Rocker, eine „Herrenrunde“, ein zwielichtiger Immobilien-Mogul – der Krimi gab Hannoveranern viel Stoff für Spekulationen. Und wunderbare Bilder aus der Oper, dem Philosophenviertel, von der Exponale. Nur die Liebesgeschichte mit Undercover-Journalist Jan nahm kein gutes Ende. Lindholm ist wieder Single. Und macht 2013 Tatort-Pause. Schade!

Der Geister-Scheider | Kennen Sie jemanden, der nach dem Til-Schweiger-Tatort aus Hamburg fand, der Krimi sei „ganz okay“ gewesen? Nein? Gabs ja auch nicht. Alle, die ohnehin schon eine Schweiger-Allergie hatten, spuckten Galle – zu stumpf, zu dumpf. Die andere Front (zumeist männlich) freute sich über die hollywoodeske Action-Breitseite am Sonntagabend, über drei Tote in den ersten Minuten, über viel Testosteron und „Fuck!“. Wieder andere fühlten sich gut unterhalten, monierten aber, der Tatort sei irgendwie kein Tatort gewesen. Düsterer, explosiver – und teurer: Um die zwei Millionen Euro verschlang „Willkommen in Hamburg“, andere Folgen kommen mit maximal 1,5 Millionen aus. Nick Tschiller heißt der Last Action Hero, an dem sich die Geister scheiden. Mal sehen, wie viel Quote der nächste Fall macht.

Der Seltsame | „Grässlich“, „grauenhaft“, „nervig“ – schlimme Adjektive, die die meisten Kritiker für die Auftaktfolgen „Melinda“ und „Eine Handvoll Paradies“ des neuen Saarbrücken-Tatorts wählten. Dabei gibt der vielfach prämierte Devid Striesow den Hauptkommissar Jens Stellbrink. Das erste Problem: Striesow will die Rolle unbedingt komödiantisch auslegen, sein Stellbrink soll kuscheln, kiffen und Yoga praktizieren – funktioniert leider nicht. Das zweite Problem: Der SR hat offenbar kein Geld für Gagen – Elisabeth Brück als Kommissarin Lisa Marx und Sandra Steinbach als Staatsanwältin Nicole Dubois dilettieren so vor sich hin. Die herbe Kritik am Saar-Tatort zeigte Wirkung: Demnächst soll Desiree Nosbusch Striesow unterstützen – als Darstellerin und als Ko-Produzentin.

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