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Kultur Autor beendet Comic-Serie „The Walking Dead“
Nachrichten Kultur Autor beendet Comic-Serie „The Walking Dead“
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14:37 05.07.2019
Es geht dem Ende entgegen: Andrew Lincoln als Rick Grimes in der Serie „The Walking Dead“. Quelle: © AMC
Portland

Er wollte seine Leser noch einmal so richtig überraschen. Und so hat Autor Robert Kirkman seine Comic-Serie „The Walking Dead“ urplötzlich beendet. Das in dieser Woche in den USA erschienene Heft 193 ist das letzte.

Kirkman und sein Verlag Image Comics hatten das gut vorbereitet, hatten schon Ankündigungen und Vorab-Cover für die Hefte 194 und 195 veröffentlicht, die nie erscheinen werden.

Das passiert in der neunten Staffel der Fernsehserie.

Eine Täuschung mit Ansage, erklärt sich der Autor in einem Nachwort des extradicken Hefts: Er hasse es, so Kirkman, wenn er merke, dass sich eine Geschichte dem Ende nähere – warum solle der Schluss seiner Serie für die Leser weniger schockierend sein als all die darin geschilderten Todesfälle der Hauptfiguren?

The Walking Dead“ ist ein Phänomen: ein ab 2003 veröffentlichter schwarzweißer Indie-Comic, der sich zum Bestseller entwickelte, das ziemlich untote Zombie-Genre aus der Versenkung ins Tageslicht katapultierte, verfilmt als eine der erfolgreichste Fernsehserien überhaupt.

Erzählt wird von den Überlebenden einer Zombie-Katastrophe, in der die Untoten oft weit weniger schreckliche Dinge tun als ihre in neue Barbarei verfallene lebende Konkurrenz.

Inzwischen gibt es neun Staffeln, mit „Fear the Walking Dead“ einen zeitlich früher angelegten Ableger und Pläne für Fernseh-Specials – aus diesem Grunde wurde auch die von Andrew Lincoln („Tatsächlich ... Liebe“) gespielte Hauptfigur des Rick Grimes aus der TV-Serie herausgeschrieben.

Mehr über die Pläne mit Lincoln lesen Sie hier.

Comic- und Fernsehfassung haben sich immer massiv unterschieden – die auf dem Bildschirm von beginn an so beliebte Figur des Daryl Dixon (ein Hinterwäldler mit Armbrust, harter Schale und weichem Kern) gibt es zum Beispiel in den Heften nicht. Die groben Handlungsbögen aber blieben erhalten.

Das wird nun schwierig: Das letzte Heft wird erzählt aus der Perspektive von Ricks Jungen Carl, der in der achten Staffel der Fernsehserie starb, in den Comics aber nicht nur noch quicklebendig ist, sondern – in einer heilenden Welt – erwachsen, glücklicher Vater und Gatte. Ein unerwartet versöhnliches Ende – manchmal kommen sie wieder.

Von Stefan Gohlisch

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