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Kultur Aphrodite-Statue beglückt erstmals Deutschland
Nachrichten Kultur Aphrodite-Statue beglückt erstmals Deutschland
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12:26 23.02.2010
Die Statue der Aphrodite stammt aus dem ersten Jahrhundert vor Christus. Quelle: dpa
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Deutschlandpremiere im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim: Die Einrichtung präsentiert nach eigenen Angaben erstmals in Deutschland die berühmte Marmorstatue der griechischen Liebesgöttin aus Paphos. Das 85 Zentimeter hohe Objekt aus hellem Marmor wird in der einmaligen Sonderausstellung „Zypern - Insel der Aphrodite“ zu sehen sein. Das teilte eine Museumssprecherin mit. Die Statue ist eines von über 200 Exponaten aus zypriotischen Museen, dem Pariser Louvre und deutschen Zypern-Sammlungen, die von 13. März an gezeigt werden. Die Marmor-Statue ist eine Leihgabe des District Museums in Paphos.

Die Statue stammt aus dem 1. Jahrhundert vor Christus. “1955 fanden Taucher diese und weitere Statuen durch Zufall vor Paphos“, sagte die Projektkoordinatorin der Ausstellung, Britta Rabe. Das Besondere an dem Fund ist, dass es eine Parallele zu der Sage um Aphrodite gibt.

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Dem Mythos zufolge verdankt Aphrodite ihre Geburt aus dem Meeresschaum dem blutigen Kampf zweier Götter-Generationen: Uranos, der Gott des Himmels und Herrscher in der Göttergeschichte der griechischen Frühzeit, wurde bei der Auseinandersetzung entmannt, sein Geschlechtsteil ins Meer geworfen. Aus der weißen Gischt, die daraus entstand, entstieg die Göttin der Schönheit, Fruchtbarkeit und Liebe - die Schaumgeborene. In Paphos ging Aphrodite dann an Land.

Die weiteren Exponate der Ausstellung reichen von der Steinzeit bis zur römischen Kaiserzeit. Sie stammen von den verschiedenen Völkern, die auf Zypern zusammen gelebt haben, sagte Rabe.

dpa

Johanna Di Blasi 24.02.2010