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Kultur 38.000 Besucher bei Nacht der Museen erwartet
Nachrichten Kultur 38.000 Besucher bei Nacht der Museen erwartet
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16:28 05.06.2009
Eine Pferdekutsche wartet vor dem Landesmuseum Hannover auf Besucher der Nacht der Museen
So wars 2008: Mit der Pferdekutsche, einem Planwagen, konnte man von Museum zu Museum fahren. Hier steht die Kutsche vor dem Landesmuseum.
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Von Henning Queren

Hannover. Eine besondere Nacht für einen Totempfahl, geschnitzt vom kanadischen Künstler Ed Bryant, das Landesmuseum stellt Hannovers 11. Museumsnacht in den Rahmen ihrer aktuellen Sonderausstellung über die Indianer Kanadas.

Viel los ist in diesen sieben Stunden, 21 Museen und andere Einrichtungen haben ein attraktives Programmpaket geschnürt – mit Lesungen, Führungen, Vorträgen, Theater, Performances, Kurzfilmen.

Das Museum August Kestner wird ein „Dinner for all“ auflegen, Speisen an großer Tafel zum Anschauen und Mitmachen – passend zur aktuellen Ausstellung „Zu Gast“. Das Sprengel Museum setzt auf den Klassiker, Führungen zu den großen Meistern des 20. Jahrhunderts. Dazu wird das Art Critics Orchestra rocken.

Der Geist der 68er: Das Historische Museum widmet sich hingebungsvoll „Politik, Pop, Afri-Cola“ und serviert zu Bossa-Nova-Rhythmen Cocktails in der Sky-Lounge am Beginenturm. Eher trinkfreudig gehts auch in der Kestnergesellschaft zu (Herry’s Bar), für die Augen gibts eine Filmbar mit bekannten Kunstfilmen. Im Kunstverein spielt um 19 und 21.30 Uhr das Quartett Plus 1 allerlei angeschrägten Bach und Purcell. Und wer es in so einer Nacht ab kann: Auf dem Stadtfriedhof Seelhorst werden in einer Sonderausstellung historische Leichenwagen präsentiert.

„Ein hochwertiges Programm, das Lust macht, die Nacht zum Tag zu machen“, so Kulturdezernentin Marlis Drevermann. Die Museumsnacht muss sich in diesem Jahr ein wenig anstrengen, schließlich konkurriert sie mit anderen zugkräftigen Veranstaltung wie dem Lister-Meilen-Fest und den Festwochen Herrenhausen, Oper und Schauspielhaus haben besondere Vorstellungen.

Die Erfolgsgeschichte kann aber weitergehen, Hauptsponsor E.on hat gestern sein Engagement um drei Jahre bis 2012 verlängert. „Sponsoren sind absolut wichtig“, so Marlis Drevermann, „wir könnten sonst nicht bei unseren famlienfreundlichen Preisen bleiben.“ Neu ist in diesem Jahr, dass die Theaterformen als Partner der Museumsnacht dabei sind. Und wer um ein Uhr noch nicht Schluss machen möchte: Im Künstlerhaus steigt wieder eine Museumsparty (open end).

Ab sofort liegt das 24-seitige Programmheft mit allen Veranstaltungen im Rathaus und in allen beteiligten Museen aus.

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