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Nachrichten Mögliche Merkel-Nachfolger für den Parteivorsitz
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09:58 29.10.2018

Mögliche Merkel-Nachfolger für den Parteivorsitz

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Annegret Kramp-Karrenbauer (56, CDU-Generalsekretärin, will kandidieren): Die Merkel-Vertraute liegt politisch auf Kanzlerinnen-Linie und galt als aussichtsreiche Kandidatin für den Fall einer geordneten Amtsübergabe. Erst im Februar hatte Merkel sie im Zuge der Groko-Bildung nach Berlin geholt – und von der Ministerpräsidentin des Saarlands überraschend nicht zur Ministerin, sondern zur Generalsekretärin gemacht. Das galt als clever, weil „AKK“ so Merkel als „frisches Gesicht“ folgen könnte, das zuvor nicht zur GroKo gehörte. Nur war das so durchsichtig, dass Kramp-Karrenbauer längst als Merkels Wunschnachfolgerin gilt – und damit für die Konservativen in der CDU, die sich einen Rechtsruck und ein Ende der Merkel-Ära wünschen, ausscheidet. Da helfen womöglich auch die Absatzbewegungen nicht, die die Generalin seit der Bayern- und mehr noch nach der Hessen-Wahl vollzieht. + + + Chancen: 60 Prozent + + +

Quelle: dpa

Friedrich Merz (62, Wirtschaftsanwalt, will kandidieren): Wenn die Konservativen in der CDU von früher schwärmen, fällt ihnen zuerst der Name Merz ein. Obwohl der Westfale die aktive Politik schon vor fast zehn Jahren verlassen hat, ließ er sich bereits Minuten nach der inoffiziellen Meldung von Merkels Rückzug vom Parteivorsitz zu einer Kandidatur überreden. Dabei dürften ihn auch Rache und Genugtuung beflügeln: Als relativ frische Parteivorsitzende hatte Merkel ihn nach der Bundestagswahl 2002 vom Fraktionsvorsitz verdrängt, den er zuvor zwei Jahre innehatte – der Anfang ihres Kurses zur politischen Mitte, für viele in der CDU inzwischen die Wurzel allen Übels. Realistischerweise ist Merz im Moment eine verrückte Wahl: Nach 14 Jahren ohne Amt plötzlich Parteichef? Andererseits macht für viele in Partei, Wahlvolk und Medien gerade das seinen Reiz aus: Ein CDU-Chef, der von der Ära Merkel unbelastet ist und als Querkopf gilt. In diesen Zeiten darf man den Trump-Effekt nicht unterschätzen. + + + Chancen: 40 Prozent + + +

Quelle: dpa

Jens Spahn (38, Bundesgesundheitsminister, will kandidieren): Niemand hat seine Ambitionen so lange und so offen gezeigt wie der junge Minister aus dem Münsterland. Auf CDU-Parteitagen konnte er zuletzt kleine symbolische – und eben konservativ geprägte – Siege gegen Merkel durchsetzen, mischte sich immer wieder in Kurs- und Führungsdebatte der CDU ein. Merkel wollte ihn ruhigstellen und einer Bewährungsprobe aussetzen, indem sie den langjährigen Gesundheitspolitiker im März zum Gesundheitsminister machte. Spahns Versuch, das als Plattform für seinen Aufstieg zu nutzen, scheiterte am allgemeinen Rufen, er solle sich doch erst einmal um Sachpolitik kümmern – wo er prompt in den Tiefen der Gesundheitspolitik versank. Spahn ist befreundet mit FDP-Chef Lindner, der ohnehin von Schwarz-Gelb ohne Merkel träumt, und auch sonst gut vernetzt – aber vielen Konservativen zugleich zu jung und zu wild, um schon „Kanzlermaterial“ zu sein. + + + Chancen: 30 Prozent + + +

Quelle: dpa
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