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Mensch-Hannover Schaumburg-Lippe wird 60: Ein fürstliches Fest
Menschen Mensch-Hannover Schaumburg-Lippe wird 60: Ein fürstliches Fest
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18:41 26.12.2018
Alexander Fürst zu Schaumburg Lippe mit seiner Lebensgefährtin Mahkameh Navabi. Quelle: Rainer-Droese
Bückeburg

Während die meisten sich schon langsam innerlich von den weihnachtlichen Festtagen verabschiedet haben, hat er noch eine Schippe drauf gelegt: Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (60) hat am ersten Feiertag genullt und das zum Anlass genommen, bei sich auf dem Schloss ordentlich zu feiern. Und was war das für ein fürstliches Fest! Um die 350 Gäste waren seiner Einladung gefolgt, viele hatten die ganze Familie dabei.

Der Jubilar hatte grandiose Laune – was auch daran gelegen haben dürfte, dass er sich gar nicht fühlt wie 60: „Mein gefühltes Alter liegt bei etwa 45“, sagte er der NP. „Eine wesentlich jüngere Partnerin ist dabei durchaus hilfreich“, ergänzte er lachend. Meistens an seiner Seite: Lebensgefährtin Mahkameh Navabi (37). Mit der Pianisten – übrigens auch eine prima Gastgeberin in sexy Valentinos – ist der Schaumburger seit zweieinhalb Jahren liiert, hat mit ihr seine perfekte Schlossherrin gefunden. Eine, die längst fest zur Familie gehört, „wir haben die Weihnachtstage zusammen verbracht.“ 27 Angehörige kamen da in den privaten Gemächern des Hausherrn zusammen – gestern hingegen hat zu Schaumburg-Lippe den Festsaal aufgeschlossen, der unumstritten schönste Raum des Hauses.

Alexander Fürst zu Schaumburg Lippe feiert 60. Geburtstag auf dem Schloss Bückeburg.

Mittendrin im Geschehen: Donatus zu Schaumburg-Lippe (24), Alexanders ältestes Kind. An Weihnachten hatte er quasi das Sagen, verbannte alle Handys: „Dafür habe ich Einwegkameras verteilt“, erzählte der Junge Mann, der in der Familie nur Teddy genannt wird. Seinem Vater hat er ein ganz besonderes Geschenk gemacht: „Ich habe die Erinnerungen meines Kindermädchens zusammengetragen, die 34 Geschichten hat ein sehr guter Freund meines Vater eingesprochen.“ Und genau dieses sehr persönliche Hörbuch gehört nun seinem Vater – wirklich schön.

„Ich bin ein totaler Familienmensch“

Apropos: Der Hingucker überhaupt war Prinzessin Lilly Sayn-Wittgenstein-Berleburg (45)! Die erste Ehefrau von zu Schaumburg-Lippe überstrahlte mit ihrem Glamour die Festivität. „Ich bin ein totaler Familienmensch, freue mich so sehr, dass wir alle hier sind“, sagte die Prinzessin der NP. „Bei der Patchwork-Situation eine große Leistung, die wir insbesondere Alexander zu verdanken haben.“ Der 60-Jährige sei es, der sich den Zusammenhalt der Familienbande wünsche: „Was nicht immer einfach ist, da sind schon ein paar Charaktere dabei. Aber im Endeffekt ist es doch das Wichtigste, dass wir uns haben. Und dafür bin ich unendlich dankbar.“ Auch die Kinder, zwei zuckersüße Mädchen aus zu Schaumburg-Lippes Ehe mit Nadja Anna Zsoeks (43), turnten fröhlich umher, ihre Mutter war lieber in München geblieben, das Verhältnis zum Vater ihrer Kinder scheint nicht das allerherzlichste zu sein.

Richtig gerne gekommen war Sylvie Kollin (69). Die Frau mit den feuerroten Haaren hatte ihre berühmten Karten dabei und wagte bei so einigen Gästen den Blick in die Zukunft. Richtig gut sah es bei Klaus Ritgen (63) aus, der Unternehmer und frühere Show-Tops-Chef muss sich in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Er hat übrigens, wie viele andere auch, dem Wunsch des Geburtstagskindes entsprochen und gespendet: „Es hat aber drei Anläufe gebraucht, bis ich das hinbekommen habe.“ Ritgen war von der Atmosphäre im Schloss ganz angetan, „echt beeindruckend hier.“ Beeindruckt war die Gästeschar auch von der Musik – die größte Leidenschaft des Jubilars. Die musikalischen Beiträge – aus Budapest war Roby Lakatos (53) da, Craig Lees kam aus Berlin, richtig Stimmung machten außerdem Jazz-Organist Jermaine Landsberger und Violinist Sandro Roy. Eine Extra-Einlage lieferte Sophia „Isi“ Gräfin von Schaesberg (36): „Die Musik hat uns schließlich auch zusammengebracht.“ Sie kennt zu Schaumburg-Lippe seit einigen Jahren, „und es macht einfach Spaß, mit ihm Musik zu machen. Egal wann, egal wo –es muss nur ein Klavier in der Nähe sein“, so die Gräfin, die in München regelmäßig mit ihrer Band „Waisted Sunsets“ muckt.

Weniger aufgemuckt hat eine, die für ihre Spitze Zunge bekannt ist: Désirée Nick (62). Flotte Sprüche hatte sie trotzdem parat: „Was soll man so jemandem noch schenken, schauen Sie sich doch mal um“, entgegnete die Unterhaltungskünstlerin mit Blick auf dem prächtigen Festsaal. „Nippes und kleine Mitbringsel braucht er doch auch nicht.“ Dafür hatte sie ihren Sohn Oscar (21) dabei, der ja aus der Beziehung zu Heinrich Prinz von Hannover (57) stammt. La Nick: „Alles, was man für Geld kaufen kann, ist doch in Wirklichkeit nichts wert.“

Umso wertvoller eben der besondere Tag auf dem Schloss, es wurde noch bis spät in die Nacht gegessen (es gab unter anderem Wild aus dem Schaumburger Land), getrunken (prickelnder Fürst Schaumburg Secco) und geschnackt.

Von Mirjana Cvjetkovic

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