Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Mensch-Hannover Katzenklo und Schinken: Hannoveraner über Geschenke-Fails
Menschen Mensch-Hannover Katzenklo und Schinken: Hannoveraner über Geschenke-Fails
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:33 24.12.2018
Hannover

Franziska Stünkel: „Mir hat mal jemand einen riesigen Parmaschinken extra aus Italien mitgebracht. Ich bin jedoch Vegetarierin. Der Schinken fand aber begeisterte Abnehmer im Freundeskreis.“

Della: „Meine Schwester Heidi hat mir mal einen Pullover gestrickt. Für ein Exemplar in XL ist das schon eine ordentliche Fleißarbeit. Nur dann kam vor einigen Weihnachten der besagte Tag, ich packte das Päckchen aus und war baff. Schockiert wäre übertrieben, aber der war so überhaupt nicht mein Ding – das Muster nicht, die Farbe nicht, in Gänze nicht, ich konnte ihn einfach nicht anziehen. Sie hat ihn jedenfalls wieder mitgenommen. Ob sie ihn aufgeribbelt oder einfach weiterverschenkt hat, weiß ich gar nicht. Das werde ich dieses Weihnachten mal fragen. Jedenfalls schenken wir uns seitdem nichts mehr.“

Ingo Kantorek: „Meine Oma hat mir mal einen dreifarbigen Pullover gestrickt – der Junge sollte es ja warm haben. Der hatte so dicke grüne, rote und blaue Streifen. Ich war 16 und fand den echt uncool.“

Jamie-Lee Kriewitz: „Mit 15 habe ich mal für meinen Ex-Freund – ein großer Star-Wars-Fan – megateure silberne Ketten gekauft, sogar graviert mit einem Zitat aus dem Film. Dafür habe ich meine Wii, meinen Nintendo DS, dazugehörige Spiele und ganz viele DVDs verkauft. Bekommen habe ich nur 80 Euro, davon habe ich die Ketten bezahlt. Er hat sie aber nie getragen, weil er meinte, dass er eigentlich keine Ketten mag.“

Ninia Binias: „Ich habe mal von Freunden eine Übernachtung im Baumhaushotel bekommen, obwohl ich vorher erzählt hatte, wie ich im Hochseilgarten meine Höhenangst entdeckte. Habe den Gutschein nie eingelöst ...“

Kerstin Werner: „Ich habe mal von Freunden in Florida einen putzigen Türvorleger bekommen – immer wenn man drauftritt, gehen Glocken an und das Ding spielt ,Jingle Bells’. Ist fast immer spaßig – manchmal nervt es. Aber die Hoffnung, dass der Weihnachtsmann hier dann wirklich anhält und seine Geschenke ablädt, macht es erträglich.“

Oliver Perau: „Ich habe Weihnachten mal aus der Not heraus ein ungelesenes Buch, das ich selbst mal geschenkt bekommen hatte, weiterverschenkt. Leider stand auf der ersten Seite eine Widmung für mich. Das erfuhr ich aber erst, als mir die Beschenkte das Buch zu meinem Geburtstag zurückschenkte. Die Widmung hatte jetzt ein neues Datum.“

Olivia Jones: „Ich habe letztes Weihnachten ein Katzenklo bekommen – und ich habe überhaupt keine Katze.“

Filiz Koc: „Ich habe mal als Mädchen einen Schminkkoffer geschenkt bekommen und wusste gar nichts damit anzufangen. Ich fand den echt schrecklich und war ein bisschen enttäuscht, weil ich da noch gar nichts mit Schminke am Hut hatte.“

Mirjana Cvjetkovic

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!